Presseinfo 376/15 — 14. Dezember 2015


Ehrenamtliche sind für den Natur- und Umweltschutz unverzichtbar – “Grüne Engel” in Unterfranken verliehen

 

 

Würzburg (ruf) – Das Engagement freiwilliger Helfer ist eine tragende Säule im Natur- und Umweltschutz. Deshalb wird auch zukünftig intensiv für das Ehrenamt geworben. Vor diesem Hintergrund hat heute Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer in Vertretung der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf an fünfzehn Ehrenamtliche aus Unterfranken den von der Staatsministerin verliehenen "Grünen Engel" ausgehändigt. Dazu Umweltministerin Scharf: "Wir wollen die ehrenamtlichen Helfer in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Ehrenamtliche sind das Rückgrat des Naturschutzes in Bayern. Über eine Million Menschen engagieren sich im Freistaat in einem anerkannten Naturschutzverband. Ihnen gelten unser Dank und unsere Anerkennung. Auf dieses Engagement kann Bayern stolz ein. Bayern ist Ehrenamtsland."

Die heute ausgezeichneten ehrenamtlichen Helfer aus Unterfranken sind verantwortlich in Ortsgruppen und Vereinen und/oder kümmern sich beispielsweise um bedrohte Tiere und Pflanzen. Sie pflegen wertvolle Biotope oder engagieren sich für die Umweltbildung. Sie, die „Grünen Engel“, geben dem Naturschutz damit Gesicht und Stimme.

Mit der Auszeichnung "Grüner Engel" wird seit 2011 das langjährige und ehrenamtliche Engagement im Umweltbereich gewürdigt. Schätzungen beziffern den wirtschaftlichen Wert der ehrenamtlichen Leistungen im Naturschutz in Bayern auf jährlich rund 23 Millionen Euro.

Folgende Personen wurden ausgezeichnet:

  • Armin Amrehn, Kleinrinderfeld
  • Franziska und Dr. Jürgen Burmester, Bad Neustadt a.d. Saale
  • Wilhelm Cavallo, Dorfprozelten
  • Norbert Hörning, Zellingen
  • Egon Hüllmandel, Saal a.d. Saale
  • Martin Imhof, Höchberg
  • Horst Kaiser, Dittelbrunn
  • Michael Kunkel, Heigenbrücken
  • Heike Metzger, Karlstadt
  • Lieselotte Oster, Karlstein a. Main
  • Dr. Wolfgang Otremba, Prosselsheim
  • Erhard Pfeifer, Mömbris
  • Gerhard Rienecker, Aschaffenburg
  • Klaus Wenger, Würzburg

Die Laudationes und Fotos sind ab morgen im Internet auf den Seiten des Bayerischen Umweltministeriums abrufbar.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109