Presseinfo 382/15 — 17. Dezember 2015


Vorsicht beim Abbrennen von Silvesterfeuerwerk

Verkauf von Raketen und Böller ab dem 29. Dezember

Würzburg (ruf) – Auch in diesem Jahr wird der Höhepunkt des Jahreswechsels das Silvesterfeuerwerk sein. Die mit Schwarzpulver und Effektsätzen gefüllten Feuerwerkskörper werden dem Nachthimmel ein farbenfrohes Bild verleihen und Erwachsene und Kinder gleichermaßen in ihren Bann ziehen.

Jedes Jahr kommt es jedoch auch zu zahlreichen Unfällen und Bränden beim leichtsinnigen Umgang mit den Feuerwerkskörpern.

Der gewissenhafte Umgang mit dem Feuerwerk fängt bereits beim Verkaufspersonal in den Verkaufsstätten an. Wer Raketen und Böller der Kategorie 2 an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre abgibt, bringt diese in Gefahr und macht sich strafbar. Der Verkauf an Jugendliche ist auch dann verboten, wenn eine schriftliche Vollmacht der Eltern vorliegen sollte.

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist in diesem Jahr nur vom 29. bis einschließlich 31.12. zulässig. Das Abbrennen ist nur am Silvester- und Neujahrstag erlaubt.

Damit der Start ins neue Jahr unbesorgt und unfallfrei erfolgt, gibt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken folgende Hinweise:

  • Böller und Raketen nicht in Kinderhände geben.
  • Nur zugelassene Feuerwerkskörper kaufen - erkennbar am Zulassungszeichen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und am CE Zeichen.
  • Hände weg von selbstgebastelten Feuerwerkskörpern oder im Ausland, zumeist in Osteuropa oder Asien, erworbenen billigen Knallern. Sowohl der Selbstbau, als auch der Import illegaler Böller ist verboten.
  • Vor dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern die Gebrauchsanweisung lesen und Gefahrenhinweise unbedingt beachten und standsicher aufstellen.
  • Bei Fehlzündungen ("Blindgänger") auf keinen Fall Nachzündversuche unternehmen.

Hier erhalten Sie weitergehende Informationen zum Verkauf und den zulässigen Lagermengen, erhalten Sie durch das Faltblatt ‚Verkauf von Feuerwerkskörper', oder direkt beim Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken unter der Telefonnummer 0931-3801830.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109