Presseinfo 383/15 — 17. Dezember 2015


Bayerisches Städtebauförderungsprogramm

Regierung von Unterfranken bewilligt dem Markt Maßbach in einer ersten Rate einen Zuschuss in Höhe von 80.000 Euro für einen Entlastungsparkplatz mit Zuwegung zum Altort

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Maßbach (Landkreis Bad Kissingen) aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm für einen Entlastungsparkplatz mit Zuwegung zum Altort in einer ersten Rate einen Zuschuss in Höhe von 80.000 Euro bewilligt. Die Gesamthöhe des Zuschusses beträgt voraussichtlich 370.400 Euro. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 463.000 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 80 %. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 472.900 €. Die Zuwendung wird aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt.

Für den Markt Maßbach wurde im Jahr 2011 als Basis für eine strategische Ortsentwicklung zusammen mit Bürgern und Akteuren ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet und vom Marktgemeindetrat beschlossen. Die Entlastung des Altortes vom ruhenden Verkehr basiert auf den Zielen dieses Konzepts und eines im Anschluss erarbeiteten Parkraumkonzepts. Ziel ist es nun, am östlichen Ortsrand, nördlich der Lauer, eine benutzerfreundliche und nachhaltige Parkfläche zu gestalten, die sich in die Uferlandschaft sensibel und ökologisch einfügt. Gleichzeitig sollen mit der Schaffung von Parkflächen zu Entlastung des Altortes ein attraktiver fußläufiger Zuweg zum Ortszentrum und eine Aufwertung des Naherholungsbereichs zwischen Maßbach und Lauer entstehen. Die Lauer soll mit Sitzstufen in diesen öffentlichen Grünraum eingebunden, ins Bewusstsein gerückt und wider erlebbar gemacht werden. Der Bereich soll in Zukunft zum Aufenthalt für Alt und Jung, für alle Bürgerinnen und Bürger im Altort, einladen.

Die Gesamtgröße der zu gestaltenden Fläche beträgt ca. 2.600 m². Mit den Bauarbeiten soll im ersten Quartal 2016 begonnen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109