Presseinfo 012/16 — 21. Januar 2016


Regierung von Unterfranken erteilt der Stadt Gemünden a. Main „Grünes Licht“ für die Generalsanierung des Schulschwimmbades in Gemünden a. Main

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Gemünden a. Main (Landkreis Main-Spessart) für die Generalsanierung des Schulschwimmbades in Gemünden a. Main den - förderrechtlich bedeutsamen - vorzeitigen Maßnahmebeginn genehmigt. Bei Gesamtkosten von rund 5,5 Millionen Euro und zuweisungsfähigen Kosten von rund 3,4 Millionen Euro wurden staatliche Fördermittel nach dem Finanzausgleichgesetz in Höhe von 2,6 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Das Schulschwimmbad wurde um 1974/1975 errichtet und muss nach 40-jähriger Nutzungszeit nun grundlegend saniert und umgebaut werden. Aufgrund erheblicher baulicher und betriebstechnischer Mängel wurde das Hallenbad bereits im Jahr 2011 geschlossen. Im Rahmen der beginnenden Generalsanierung erfolgt eine komplette Entkernung und Sanierung der tragenden Bauteile. Zudem erfolgt eine vollständige Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung, des Schwimmbeckens und der Sanitärräume. An Teilen der Außenfassade wird ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht und damit die Forderungen der Energieeinsparverordnung erfüllt. Ebenso wird eine barrierefreie Nutzung des Hallenbades sichergestellt.

Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnahmen schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109