Presseinfo 014/16 — 22. Januar 2016


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Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in Unterfranken gesunken: Ein tödlicher Arbeitsunfall in 2015

Tödliche Arbeitsunfälle auch im bundesweiten Trend auf niedrigem Stand

Würzburg (ruf) – Der bundesweite Trend zu niedrigen Unfallzahlen am Arbeitsplatz trifft auch auf Unterfranken zu. Das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken verzeichnete für das Jahr 2015 einen tödlichen Unfall, im Vorjahr 2014 waren noch 7 Arbeitsunfälle mit Todesfolge zu beklagen.

Der Unfall ereignete sich auf einer Baustelle, als ein älterer Arbeitnehmer beim Absteigen von einer Leiter aus geringer Höhe von der 2. Stufe stürzte und sich dabei so schwere Kopfverletzungen zuzog, dass er daran kurze Zeit später im Krankenhaus gestorben ist.

Die Veröffentlichungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) belegen auch bundesweit einen Rückgang der Arbeitsunfallzahlen. Derzeit liegt die Statistik für das erste Halbjahr 2015 vor. Daraus ist ersichtlich, dass bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen ein Rückgang um 2,4% auf 420.447 Unfälle zu verzeichnen ist. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man die anhaltend hohe Beschäftigung in 2015 zugrunde legt. Auch die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr 2015 ist bundesweit um rund 5% auf 200 Unfälle mit Todesfolge gesunken.

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Arbeitsunfälle in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt mehr als halbiert. Dies ist auch auf ein höheres Arbeitsschutzniveau zurückzuführen, welches auf verbesserten Arbeitsschutzgesetzen und einer erfolgreichen Präventionsarbeit basiert. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer warnt jedoch davor, angesichts dieser Erfolge in den Bemühungen nachzulassen: „Dieser Rückgang der Unfallzahlen ist jedoch kein Selbstläufer. Er sollte vielmehr Ansporn sein, auch zukünftig wachsam zu sein und das Thema Arbeitsschutz im Betrieb nicht zu vernachlässigen.“

Weitergehende Informationen zum Thema Arbeitsschutz erhalten Sie im Internet auf der Seite des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration oder beim Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109