Presseinfo 017/16 — 22. Januar 2016


Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“

Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Würzburg als 1. Rate eine Zuwendung in Höhe von 557.400 Euro für die Herstellung von zwei Quartiersplätzen als öffentliche Freiflächen im neuen Stadtteil Hubland

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Würzburg aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ als 1. Rate eine Zuwendung in Höhe von 557.400 Euro für die Herstellung von zwei Quartiersplätzen als öffentliche Freiflächen im neuen Stadtteil Hubland bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 928.400 Euro (bezogen auf die 1. Rate) entspricht dies einem Fördersatz von 60 %. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen 1.478.500 Euro. Davon konnten 1.448.100 Euro als zuwendungsfähig anerkannt und der Stadt Zuwendungen in Höhe von insgesamt 869.000 Euro in Aussicht gestellt werden.

Die Stadt Würzburg entwickelt derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Leighton Barracks den neuen Stadtteil Hubland. Über einen städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb mit anschließender Rahmenplanung wurden die Grundzüge der städtebaulichen Entwicklung festgelegt.

Ein wesentliches städtebauliches Element sind dabei die beiden Quartiersplätze, die an zentralen Stellen an den Schnittpunkten der Freiraum- und Nutzungsachsen sowie den Übergängen der Wohnquartiere in den dauerhaften Wiesenpark und unmittelbar an der Haupterschließung, der neuen Rottendorfer Straße, liegen. Sie werden als attraktive Stadtplätze gestaltet und mit einer entsprechenden angrenzenden Mischnutzung ausgestattet, damit sie sich zu lebendigen Treffpunkten im neuen Stadtteil entwickeln.
Die Quartiersplätze sind als wichtige Bestandteile in die Konzeption der Landesgartenschau 2018 einbezogen.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109