Presseinfo 048/16 — 22. Februar 2016


Bund- Länder-Städtebauförderungsprogramm IV „Aktive Zentren“:

Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Aschaffenburg eine Zuwendung in Höhe von 13.400 Euro für einen ersten Bauabschnitt für die Neugestaltung des Mainufers zwischen Willigisbrücke und Theoderichstor

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Aschaffenburg aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm IV „Aktive Zentren“ in einer ersten Rate eine Zuwendung in Höhe von 13.400 Euro bewilligt. Die Gesamthöhe der Zuwendungen beträgt voraussichtlich 354.200 Euro. Die Mittel sind für die Neugestaltung der Mainuferpromenade zwischen Willigisbrücke und Theoderichtor vorgesehen. Bei förderfähigen Kosten von insgesamt 590.300 Euro beträgt der Fördersatz 60%. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 601.200 Euro. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt.

Für den Bereich der Oberstadt und der gesamten Altstadt wurde im Jahr 2014 ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet. Die Neugestaltung der Mainuferpromenade basiert auf den Zielen dieser Konzeption und auf ergänzenden Rahmenplänen zur grundlegenden Neugestaltung des Mainuferbereichs als wichtige Naherholungsfläche der Innenstadt. Durch die Aufwertung und den barrierearmen Ausbau des öffentlichen Grünraums auf einer Länge von knapp 500m unterhalb des Schlosses kann die Stadt Aschaffenburg zukünftig ihre Attraktivität für Besucher und Bewohner weiter steigern und neue Aufenthaltsqualitäten anbieten. Dies wiederum leistet einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Altstadt. Zudem werden wichtige Bezüge zum Main geschaffen, der durch die Maßnahme stärker erlebbar wird, so z. B. auch durch den Einbau von Sitzstufen am Wasser und durch die Entzerrung von Fuß- und Radweg in diesem Bereich. Bestehende Großbäume sollen erhalten bleiben und wurden in die Planung miteinbezogen. In Zukunft kann man unter ihrem schattigen Blätterdach auf Sitzgelegenheiten verweilen.

Mit der Umsetzung dieses ersten Bauabschnittes soll zeitnah begonnen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109