Presseinfo 050/16 — 23. Februar 2016


Regierung von Unterfranken betreute im Jahr 2015 Maßnahmen des Straßen- und Brückenbaus mit Gesamtkosten von über 100 Millionen Euro

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2015 Ausgaben des Straßen- und Brückenbaus von über 100 Millionen Euro betreut.

Davon wurden 19,4 Millionen Euro den unterfränkischen Kommunen für den Um- und Ausbau ihrer Straßennetze als Zuwendung zur Verfügung gestellt (kommunale Fördermaßnahmen). Aus den in der Regel über mehrere Jahre laufenden Förderungen ergibt sich zusammen mit den Eigenanteilen der Kommunen ein wichtiger Investitionsimpuls für die regionale Bauwirtschaft.

Bei den Staatlichen Bauämtern in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg wurden 2015 in den Bereichen des Straßen- und Brückenbaus insgesamt über 81 Millionen Euro aufgewendet (staatliche Baumaßnahmen). Die von der Regierung betreuten Ämter gaben davon im Landeshaushalt rund 42 Millionen Euro und im Bundeshaushalt rund 39 Millionen Euro aus.

In der Betreuung der Kreisstraßen wurden durch das Staatliche Bauamt Aschaffenburg für den Landkreis Miltenberg 1,5 Millionen Euro im Straßen- und Brückenbau und durch das Staatliche Bauamt Würzburg 3,2 Millionen Euro für den Landkreis Würzburg umgesetzt.

Hintergrund zu den kommunalen Fördermaßnahmen:
Betreuungsschwerpunkt des Sachgebietes Straßenbau der Regierung von Unterfranken sind – neben der Fachaufsicht über die Staatlichen Bauämter – die kommunalen Fördermaßnahmen nach dem Bayer. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und dem Finanzausgleichsgesetz. So hat die Regierung im vergangen Jahr 69 Straßen- und Brückenbaumaßnahmen, gefördert und dafür entsprechende Mittel ausgezahlt. Davon sind 41 Maßnahmen bereits länger im Förderprogramm, 28 neue Projekte wurden im letzten Jahr aufgenommen. Für 51 Bauvorhaben mit Gesamtkosten von rund 62,5 Millionen Euro wurden 2015 erstmalig Bewilligungsbescheide erlassen. Die Bandbreite der Förderprojekte reicht vom Neu- und Ausbau von Kreis- und Ortsstraßen über Lückenschlüsse im Radwegenetz bis hin zu umfangreichen und verkehrsbedeutenden Hauptverkehrsstraßen mit mehr oder weniger aufwändigen Ingenieurbauwerken.

Zu den jeweils größten laufenden Förderprojekten aus den jeweiligen Bauamtsbereichen gehörten im vergangen Jahr bezogen auf die Gesamtkosten folgende Projekte: Bahnparallele Damm, 2. Bauabschnitt (Stadt Aschaffenburg, Gesamtkosten: 25,2 Millionen Euro), Ausbau der Frankfurter Straße (Staatsstraße 2300) -Zeller Bock- (Stadt Würzburg, Gesamtkosten: 24,9 Millionen Euro), Ausbau der Kreisstraße KG 27 zwischen Modlos und Detter (Landkreis Bad Kissingen, Gesamtkosten: 2,2 Millionen Euro).

Zu den jeweils größten im Jahr 2015 neu begonnenen Maßnahmen in Unterfranken gehören aus den jeweiligen Bauamtsbereichen folgende Förderprojekte: Umbau der Kreuzung Staatsstraße 3115/ Gemeindestraße „Wäldchesweg“ zu einem Kreisverkehrsplatz durch den Markt Großostheim (Gesamtkosten: 1,6 Millionen Euro), der Neubau eines Geh- und Radweges an den Staatsstraßen 2275 und 2284 zwischen Eichelsdorf und Ermershausen durch die Gemeinde Bundorf (Gesamtkosten: 5,4 Millionen Euro) und der Neubau einer Verbindungsstraße zwischen dem neuen Anschluss an die Bundesstraße 19 und der Kreisstraße WÜ 8 durch die Stadt Würzburg (Gesamtkosten: 8,2 Millionen Euro).

Durch die Bereitstellung von Fördermitteln durch Bund und Bayerischen Landtag wird den Kommunen die Durchführung wichtiger Straßen- und Brückenbauprojekte ermöglicht. Sie tragen wesentlich zu einem flüssigen und sicheren Verkehrsablauf bei und stärken die regionale Wirtschaft. Die Gelder werden von der Regierung von Unterfranken bewirtschaftet.

Anlagen

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
Pi-050 Bilanz Straßenbau 2015 Diagramm Bund_ Bild 64 KB
Pi-050 Bilanz Straßenbau 2015 Diagramm Land Bild 71 KB
Pi-050 Bilanz Straßenbau 2015 Diagramm Foerderung Bild 67 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109