Presseinfo 061/16 — 03. März 2016


Ein neues Einsatzfahrzeug des Zivilschutzes für den Landkreis Haßberge

Bild Schlauchwagen KatastrophenschutzSchlauchwagen für den Katastrophenschutz

Würzburg(ruf) – Der Landkreis Haßberge kann sich heute über eine Zuwendung vom Bund freuen. So gehört nun ein neues Schlauchwagenfahrzeug Katastrophenschutz (SW KatS) zur Ausstattung der Helfer im Bereich Haßberge. 172.000 Euro kostet jedes dieser Fahrzeuge einschließlich der 36.000 Euro teuren und benötigten Ausstattung. Die genaue Stationierungsentscheidung in seinem Zuständigkeitsgebiet obliegt dem Landratsamt Haßberge als untere, Katastrophenschutzbehörde in eigener Zuständigkeit.

Die SW-KatS sind auf geländegängigen Allradfahrgestellen mit Einzelbereifung und 251 PS Motorleistung aufgebaut und wiegen knapp 12 Tonnen. Das Fahrzeug dient dem Transport von drei Mann Besatzung und einer feuerwehrtechnischen Beladung. Es wird hauptsächlich zur Wasserversorgung eingesetzt. Die Beladung umfasst unter anderem Saugschläuche, 2.000 Meter B-Schlauch, eine eigene Tragkraftspritze, einen 5000-Liter-Faltbehäter, Motorsäge, Erste Hilfe Ausrüstung und diverse Beleuchtungsausstattung. Das Fahrzeug ist zudem mit Digitalfunk ausgerüstet.

Mit dieser Investition gibt es nun bereits acht Fahrzeuge dieser Art in Unterfranken. Der Bund verfolgt das Ziel, ein Fahrzeug für jede Kreisverwaltungsbehörde zur Verfügung stellen zu können. Anlass für die Anschaffung ist die neue Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Katastrophenfällen. Dieses Feuerwehrfahrzeug ergänzt den regionalen Katastrophenschutz im bundesweit ausgerichteten Zivilschutz. Der Bund hat das Fahrzeug nicht nur gezahlt, er kommt auch für die Unterhaltskosten und anteilig für die Ausbildungskosten der Helfer auf. Verwaltende Stelle für den Bund ist die Regierung von Unterfranken.

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Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109