Presseinfo 069/16 — 11. März 2016


Vorwürfe Würzburger Flüchtlingshelfer zu Missständen in Würzburger Notunterkünften in wesentlichen Punkten entkräftet; Großteil der Vorhaltungen bereits zeitlich überholt und abgestellt oder in der Sache nicht nachvollziehbar

Regierungspräsident nimmt zum offenen Brief mit einem offenen Antwortschreiben Stellung

Würzburg (ruf) – Der Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer hat heute zum offenen Brief ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer aus Würzburg Stellung genommen. In seiner Bewertung kommt der Regierungspräsident zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der Vorwürfe und Vorhaltungen zeitlich überholt, unberechtigt oder nicht nachvollziehbar ist. In Einzelfällen sind die Ermittlungen allerdings noch nicht abgeschlossen. Hier bleiben die endgültigen Ermittlungsergebnisse abzuwarten.

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer dankt allen ehrenamtlichen Helfern in Würzburg und Unterfranken für ihr tägliches, außerordentliches Engagement. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer, aber auch der Organisationen und Vereine wäre die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Integration der Flüchtlinge und Asylsuchenden nicht zu leisten. Dafür bin ich aufrichtig dankbar“, so der Regierungspräsident.

Um die Interessen der ehrenamtlichen Helfer besser bündeln und koordinieren zu können, aber auch um den Dialog mit ehrenamtlichen Helferkreisen zu verbessern hat die Regierung angeboten, einen regelmäßigen Austausch mit den Helfern am Hubland und Heuchelhof/Technikum zu etablieren.

Das Antwortschreiben des Regierungspräsidenten vom 10. März 2016 ist dieser Pressemitteilung im Originalwortlaut als Anlage beigefügt.

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Offener Brief Ehrenamtliche Würzburg PDF 179 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109