Presseinfo 119/16 — 02. Mai 2016


Gemeinsame Sorge für Asylbewerber:
Gemeinschaftsunterkunft Marktheidenfeld geht in Betrieb

Möglichkeit zur Besichtigung am Dienstag, 10. Mai 2016

– Presseeinladung –

Würzburg (ruf) – In den nächsten Tagen (voraussichtlich bereits ab der 20. Kalenderwoche) soll die Gemeinschaftsunterkunft Marktheidenfeld in Betrieb gehen.

Die Nachbarschaft, die örtlichen Sozialeinrichtungen und ehrenamtlich Engagierte sind am

Dienstag, den 10. Mai 2016, um 14.00 Uhr,
Treffpunkt: Eingangsbereich der neuen Gemeinschaftsunterkunft,
Am Setzgraben 5 a, 97828 Marktheidenfeld

herzlich eingeladen, sich über die Unterkunft zu informieren. Gemeinsam mit Vertretern der Regierung, des Landratsamtes und der Stadt Marktheidenfeld besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Seitens des Landratsamtes haben Landrat Thomas Schiebel und seitens der Stadt Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder ihr Kommen zugesagt.

Die neue Gemeinschaftsunterkunft befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Marktheidenfelder Kreiskrankenhaus. Das Grundstück wurde dem Freistaat Bayern vom Landkreis Main-Spessart zum Betrieb einer Gemeinschaftsunterkunft überlassen. Im Auftrag der Regierung von Unterfranken werden dort über das Staatliche Bauamt Würzburg insgesamt 5 Gebäude in modularer Holzständerbauweise errichtet. Davon sind mittlerweile drei Gebäude (Bauabschnitt 1) fertig gestellt. Im Endausbau voraussichtlich ab Juni 2016 finden in der neuen Gemeinschaftsunterkunft bis zu 180 Asylbewerber ein neues Zuhause. Während in einem Haus die Verwaltung und verschiedene Gemeinschaftsräume unterkommen, entstehen in den übrigen vier Gebäuden auf jeder Ebene vier Wohneinheiten, die besonders für Familien geeignet sind. Jede Wohneinheit umfasst zwei Schlafräume, einen Gemeinschaftsbereich mit Essecke und Kochzeile sowie den Sanitärbereich. Bis zu sechs Personen können in einer Wohneinheit untergebracht werden.

Um das Gebäudemanagement der Gemeinschaftsunterkunft Marktheidenfeld werden sich (einschließlich der bereits in Betrieb befindlichen Teilgemeinschaftsunterkunft Lohr) künftig 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung von Unterfranken kümmern. Die Asylsozialberatung übernimmt die Caritas.

Medienvertreter laden wir zur Besichtigung gleichfalls herzlich ein und bitten darum, die Öffentlichkeit auf diese Möglichkeit hinzuweisen.

Hinweis: Hier können Sie die aktuellen Zahlen zur Asylbewerberunterbringung in Unterfranken abrufen.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109