Presseinfo 124/16 — 03. Mai 2016


Bund- Länder- Städtebauförderungsprogramm IV „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“:

Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale einen Zuschuss in Höhe von 520.000 Euro für die Neugestaltung der Ankergasse

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale aus dem Bund- Länder Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ 2015 für die „Brücke zur Altstadt“ in einer ersten Rate einen Zuschuss in Höhe von 520.000 Euro bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 650.000 Euro (bezogen auf die 1. Rate) entspricht dies einem Fördersatz von 80 %. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Bei veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme in Höhe von 3.460.000 Euro betragen die zuwendungsfähigen Kosten insgesamt 3.294.000 Euro.

Basierend auf dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept ist es das Ziel der Stadt Bad Neustadt, eine attraktive Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Nebenzentrum Meininger Straße/Rederstraße zu schaffen und somit den fehlenden Zusammenhang zwischen Altstadt und Vorstadt herzustellen. Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist die Fußgängerbrücke über die Brend, welche die neu entstehenden Einzelhandelsbetriebe auf den Brachflächen an der Meininger Straße mit der Altstadt verknüpft und so den ersten Abschnitt der zukünftigen Wegeachse Richtung Bahnhof darstellt. Die großzügige Brücke bietet zudem qualitätsvolle Aufenthaltsmöglichkeiten und wertet die zukünftige fußläufige Verbindung zum zentralen Verkehrsknotenpunkt in Bad Neustadt deutlich auf. Im Zusammenspiel mit der geplanten attraktiven Platzsituation und der neuen Bushaltestelle im Vorfeld der entstehenden Einzelhandelsbetriebe markiert diese die neue Mitte des Nebenzentrums, hebt dessen Bedeutung hervor und macht den Eingang zum historischen Zentrum als „Brücke zur Altstadt“ im Stadtbild erlebbar.

Die Maßnahme soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109