Presseinfo 129/16 — 06. Mai 2016


Gemeinsame Sorge für Asylbewerber:
Gemeinschaftsunterkunft Obernburg geht in Betrieb

Möglichkeit zur Besichtigung am Donnerstag, 12. Mai 2016

- Presseeinladung –

Würzburg (ruf) – In den nächsten Tagen (voraussichtlich bereits ab der 20. Kalenderwoche) soll die Gemeinschaftsunterkunft Obernburg mit rund 190 Plätzen in Betrieb gehen.


Die Nachbarschaft, die örtlichen Sozialeinrichtungen und ehrenamtlich Engagierte sind am

Donnerstag, den 12. Mai 2016, um 11.00 Uhr,
Treffpunkt: Eingangsbereich der neuen Gemeinschaftsunterkunft,
Hubert-Nees-Straße 2, 63785 Obernburg

herzlich eingeladen, sich über die Unterkunft zu informieren. Gemeinsam mit Vertretern der Regierung, des Landratsamtes und der Stadt Obernburg besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Seitens des Landratsamtes haben Landrat Jens Marco Scherf und seitens der Stadt 1. Bürgermeister Dietmar Fieger ihr Kommen zugesagt.

Die neue Gemeinschaftsunterkunft befindet sich am alten Festplatz neben der Stadthalle. Im Auftrag der Regierung von Unterfranken wurden dort über das Staatliche Bauamt Aschaffenburg insgesamt 6 Gebäude in modularer Holzständerbauweise errichtet, davon drei Gebäude zweigeschossig und drei eingeschossig. Während ein Haus der Verwaltung vorbehalten bleibt, entstehen in den übrigen fünf Gebäuden auf jeder Ebene vier Wohneinheiten, die für Familien geeignet sind. Jede Wohneinheit umfasst zwei Schlafräume, einen Gemeinschaftsbereich mit Essecke und Kochzeile sowie den Sanitärbereich. Bis zu sechs Betten finden in den Schlafräumen Platz.

Um das Gebäudemanagement der Gemeinschaftsunterkunft Obernburg werden sich (einschließlich der Teilgemeinschaftsunterkünfte Goldbach und Mespelbrunn künftig 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung von Unterfranken kümmern. Die Asylsozialberatung übernimmt die Caritas.

Medienvertreter laden wir zur Besichtigung gleichfalls herzlich ein und bitten darum, die Öffentlichkeit auf diese Möglichkeit hinzuweisen.

Hinweis:
Hier erhalten Sie Informationen über die aktuellen Zahlen zur Asylbewerberunterbringung in Unterfranken.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109