Presseinfo 194/16 — 28. Juli 2016


Regierung von Unterfranken unterstützte im Jahr 2015 Jugendsozialarbeit an 110 Schulen mit rund 1.057.000 Euro


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken unterstützte im Jahr 2015 an 110 Schulen und Schulaußenstellen in Unterfranken, davon 60 Mittelschulen, 13 Förderschulen, sieben Berufsschulen, fünf Förderberufsschulen und 25 Grundschulen den Einsatz von Jugendsozial-arbeit mit insgesamt 1.057.127 €. Träger der Projekte sind zwölf Kommunen, drei Schulzweckverbände und zwölf freie Träger der Jugendhilfe. Die staatliche Förderung erfolgt auf der Grundlage des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushaltes im Rahmen des entsprechenden Förderprogramms des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. An der Finanzierung der Projekte der freien Träger der Jugendhilfe beteiligen sich auch die Kommunen. Der staatliche Zuschuss beträgt bis zu 16.360 € für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft.

Jugendsozialarbeit an Schulen richtet sich an Schüler mit gravierenden sozialen und erzieherischen Problemen, die zum Ausgleich von Benachteiligungen und zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind. Die Schule ist der geeignete Ort, an dem die Jugendhilfe mit ihrem Leistungsangebot und in enger Kooperation mit Lehrkräften frühzeitig und nachhaltig auf junge Menschen einwirken und auch Eltern rechtzeitig erreichen kann. Durch den Einsatz der sozialpädagogischen Fachkräfte direkt an Mittelschulen, Förderschulen und Berufsschulen sowie an Grundschulen mit einem Migrantenanteil von mindestens 20 % wird so ein wirksames Hilfsangebot geschaffen. Unter dem Aspekt der frühen Prävention und der erfolgreichen Integration von Kindern mit Migrationshintergrund konnten erstmals ab 01. September 2010 Grundschulen, die einen Migrantenanteil von mindestens 20 % aufwiesen, in das Förderprogramm mit einbezogen werden.

Insgesamt sind in Unterfranken im Rahmen der Jugendsozialarbeit an Schulen 122 sozialpädagogische Fachkräfte auf rund 70 Planstellen tätig.

Weitere Informationen zur Jugendsozialarbeit an Schulen können auch im Internet auf der Seite der Regierung von Unterfranken und auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration abgerufen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109