Presseinfo 210/16 — 17. August 2016


Neubau der Ortsumfahrung Wegfurt im Landkreis Rhön-Grabfeld

Regierung von Unterfranken leitet Planfeststellungsverfahren ein

Würzburg – Das Staatliche Bauamt Schweinfurt hat bei der Regierung von Unterfranken die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Ortsumfahrung Wegfurt im Zuge der Bundesstraße B 279 (Gersfeld – Bad Neustadt a. d. Saale) beantragt.

Die Bundesstraße B 279 ist als überregional bedeutsame Fernverkehrsstraße mit den Bundesautobahnen A 7, A 71 und A 73 verknüpft und übernimmt damit auch eine Autobahnzubringerfunktion. Sie stellt zudem die zentrale Verbindung der Stadt Bischofsheim mit der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale dar. Mit der geplanten Ortumgehung soll die letzte noch verbliebende Ortsdurchfahrt der B 279 zwischen der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale und der Grenze zum Bundesland Hessen beseitigt werden und so der Ortsteil Wegfurt vom Durchgangsverkehr, der durch eine überdurchschnittliche Schwerverkehrsbelastung gekennzeichnet ist, entlastet werden.

Das Bauvorhaben liegt im Wesentlichen auf dem Gebiet der Stadt Bischofsheim a. d. Rhön und zu einem sehr geringen Teil auf dem Gebiet der Gemeinde Schönau a. d. Brend. Die Planunterlagen werden daher in der Stadt Bischofsheim a. d. Rhön und in der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt a. d. Saale zur Auslegung kommen. Die Auslegung wird voraussichtlich Ende August beginnen. Näheres zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, werden durch ortsübliche Bekanntmachung der Stadt Bischofsheim a. d. Rhön und der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt a. d. Saale rechtzeitig gesondert mitgeteilt. Nicht ortsansässige Betroffene erhalten von der zuständigen Gebietskörperschaft eine schriftliche Mitteilung über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen.

Im durchzuführenden Planfeststellungsverfahren werden alle relevanten privaten und öffentlichen Belange im Rahmen des Anhörungsverfahrens durch die Regierung von Unterfranken ermittelt und geprüft. Hierzu dient zum einen die oben erwähnte Auslegung der Planunterlagen. Zum anderen holt die Regierung von Unterfranken die Stellungnahmen der einschlägigen Fachbehörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange ein und beteiligt die betroffenen Gemeinden. Die Benachrichtigung der nach Naturschutzrecht anerkannten Vereine sowie der sonstigen in Umweltangelegenheiten anerkannten Vereinigungen erfolgt durch die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form der Auslegung. Privatbetroffene, anerkannte Vereinigungen und sonstige Träger subjektiver Rechte können ihre Einwendungen nur innerhalb der in der jeweiligen ortsüblichen Bekanntmachung gesetzten Frist erheben. Nach Fristablauf ist die Erhebung von Einwendungen nicht mehr möglich.

Hinweis:
Die Planunterlagen und die Bekanntmachungen können auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken unter der Rubrik „Planung und Bau“ > Straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren > Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.

Anlage

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Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109