Presseinfo 225/16 — 07. September 2016


Förderung des kommunalen Feuerwehrwesens

Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Großeibstadt insgesamt 78.200 Euro für die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs LF 10 und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Großeibstadt bewilligt

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Großeibstadt (Landkreis Rhön-Grabfeld) 73.500 Euro für die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs LF 10 sowie 4.700 Euro für die Beschaffung einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Großeibstadt bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahmen werden ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, Baujahr 1986, sowie eine Tragkraftspritze TS 8/8, Baujahr 1961, ersetzt.

Das Löschgruppenfahrzeug LF 10 dient zur Brandbekämpfung, zum Fördern von Wasser und Durchführen einfacher technischer Hilfeleistungen kleineren Umfangs. Es bildet mit seiner Besatzung, einer Löschgruppe von neun Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmännern, die kleinste selbständige feuerwehrtechnische Einheit. Es ist ein Löschfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen, fest eingebauten Feuerlösch-Kreiselpumpe, das über einen Löschwasserbehälter von mindestens 1200 l nutzbarem Inhalt und eine unmittelbar an die Pumpe angeschlossene Schnellangriffseinrichtung verfügt. Neben der Standardbeladung kann zusätzlich nach örtlichen Belangen zum Beispiel eine Ausrüstung für die technische Hilfeleistung oder eine Tragkraftspritze PFPN 10-1000 mit Zubehör transportiert werden. Die zulässige Gesamtmasse liegt bei 12.000 kg.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109