Presseinfo 235/16 — 19. September 2016


Gute Nachricht für den Landkreis Schweinfurt:
Regierung von Unterfranken erteilt dem Landkreis Schweinfurt „Grünes Licht“ für die Beschaffung eines Hilfeleistungssatzes für den landkreiseigenen Rüstwagen RW

(Standort: Freiwillige Feuerwehr Schonungen)

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Landkreis Schweinfurt für den Kauf eines Hilfeleistungssatzes (HLS) für den landkreiseigenen Rüstwagen RW (Standort Freiwillige Feuerwehr Schonungen) die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird ein älterer Hilfeleistungssatz, Baujahr 1995/2000, ersetzt.

Der Hilfeleistungssatz HLS wird dazu verwendet, um eingeklemmte Personen aus einer Gefahrenlage (z.B. Verkehrsunfall) zu befreien. Er besteht aus Schneidgerät, Spreizer, Rettungszylindersatz und einen Motorpumpenaggregat. Betrieben wird der Hilfeleistungssatz hydraulisch. Mit der Rettungsschere werden im Einsatzfall Fahrzeugteile, zum Beispiel das Fahrzeugdach, abgeschnitten. Mit dem Spreizer und den Rettungszylindern werden Zugangsöffnungen geschaffen. Moderne, neueste Hilfeleistungssätze tragen zudem der aktuellen Bauweise von Fahrzeugen Rechnung, die immer robuster werden.

Grundlage der vorgenannten Förderung ist ein aktuelles Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern zur Ersatzbeschaffung von Rettungsgeräten der Feuerwehren. Die Fördermittel stammen aus der Feuerschutzsteuer und wurden im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb des Hilfeleistungssatzes schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung beträgt derzeit maximal 6.000 Euro.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109