Presseinfo 262/16 — 17. Oktober 2016


Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen

Bezirksübergreifende Notfallstationsübung am kommenden Samstag, 22. Oktober 2016, in Iphofen

Gemeinsame Übung von mittel- und unterfränkischen Einsatzkräften

Presseinformation und Presseeinladung -

Würzburg (ruf) – Nach den Ereignissen in Fukushima am 11. März 2011 fand für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen eine grundlegende Überprüfung der Planungen und Vorhaltungen der Länder und des Bundes statt, die u.a. auch in neuen Rahmenempfehlungen zu Errichtung und Betrieb von Notfallstationen (Beschluss der Innenministerkonferenz zum Thema Katastrophenschutz im Dezember 2014) mündete. Derzeit wird in Bayern an der Umsetzung der bundesweiten Rahmenempfehlungen gearbeitet. Dazu gehört auch die Vorplanung und Aufstellung sogenannter Notfallstationseinheiten, welche Notfallstationen betreiben. Notfallstationen werden auf Weisung der zuständigen Regierung im Bedarfsfall außerhalb eines kontaminierten Gebietes in geeigneten Objekten und Gebäuden betrieben. Hauptaufgaben in Notfallstationen sind die Feststellung von radioaktiven Kontaminationen an Personen, die Beseitigung dieser Kontaminationen und die Abschätzung etwaiger bereits erlittenen Strahlenbelastungen.

Anlass und Grund genug für die Regierung von Unterfranken, im Vorfeld einer Neuaufstellung der unterfränkischen Notfallstationseinheiten die Errichtung und den Betrieb einer solchen Notfallstation exemplarisch zu üben. In Zusammenarbeit mit der Notfallstationsgruppe 6 aus Mittelfranken (Einheiten der/des Berufsfeuerwehr Nürnberg, Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg, BRK Kreisverbandes Nürnberg/Stadt, Freiwilligen Feuerwehr Fürth und Freiwilligen Feuerwehren Nürnberger Land), der Regierung von Mittelfranken, dem Landratsamt Kitzingen und unterfränkischen Unterstützungskräften (BRK Kreisverband Kitzingen, Freiwillige Feuerwehr Iphofen) findet dazu eine regierungsbezirksübergreifene Notfallstationsübung am

Samstag, 22. Oktober 2016, in der Karl-Knauf-Halle Iphofen,
Schützenstraße 3, 97346 Iphofen,

statt. An der Übung werden rund 180 Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie rund 50 Komparsen (als zu dekontaminierende Personen) teilnehmen. Eingeladen sind des Weiteren Vertreter des Bayerischen Innenministeriums, des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, die Kreisbrandräte und Stadtbrandräte Unterfrankens, Vertreter der Hilfsorganisationen, das THW und die Katastrophenschutzsachbearbeiter der unterfränkischen Kreisverwaltungsbehörden. Die Übungsleitung wird von der Berufsfeuerwehr Nürnberg übernommen.

Wir laden Sie als (Bild-)Berichterstatter/-innen zu dieser Notfallstationsübung in der Karl-Knauf-Halle ab ca. 10.00 Uhr herzlich ein. Zu diesem Zeitpunkt sind vor Ort eine Übungserläuterung und eine Führung durch das Übungsgeschehen vorgesehen. Der Termin ist für Bildberichterstattung gut geeignet.

Wichtige Anmerkung für Medienvertreter: Für grundsätzliche Fragen zum Gesamtübungsgeschehen ist der Pressesprecher der Regierung von Unterfranken, Johannes Hardenacke während der Übung mobil unter der Telefonnummer 0152 08870733 zu erreichen. Interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich im Vorfeld der Übung möglichst telefonisch bei der Pressestelle der Regierung von Unterfranken (0931/3801103) anzumelden.

Anlage

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
Uebung Notfallstatiosübung Iphofen Handout - Information Nfs-Übung Iphofen PDF 556 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109