Presseinfo 265/16 — 20. Oktober 2016


 

Einzelvorhaben im Bayerischen-Städtebauförderungsprogramm

Regierung von Unterfranken bewilligt dem Markt Kleinheubach eine Zuwendung in Höhe von 801.800 Euro für die Sanierung und Umnutzung des Alten Rathauses und der Alten Schule in ein kulturelles Zentrum für Bürger und Vereine im Altort

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Kleinheubach für ein Einzelvorhaben aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm eine Zuwendung in Höhe von 801.800 Euro bewilligt. Die Mittel sind für die Sanierung und Umnutzung des Alten Rathauses und der Alten Schule in ein Zentrum für Bürger und Vereine bestimmt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 1.335.000 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 60 %. Die Zuwendung wird aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen 1.885.600 Euro.

Begleitet von umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozessen konnte in Kleinheubach ein „Roter Faden“ in Form eines Rahmenplans und eines denkmalpflegerischen Begleitplans zur Altortentwicklung erarbeitet werden. Eine wichtige Maßnahme hieraus ist die Sanierung der beiden leer stehenden historischen Gebäude Alte Schule und Altes Rathaus in ein kulturelles Zentrum in direkter Nähe zum Kirchhof. Dadurch kann eine nachhaltige Ortsentwicklung verwirklicht werden und Impulse für weitere Entwicklungen im Altort gesetzt werden.

Die Bürger von Kleinheubach können in Zukunft wieder in ihre Alte Schule gehen, um dort entweder in der neuen Bücherei zu schmökern oder aber die neuen Räume des Gesangsvereines und des Musikvereins zu nutzen.

Das unter Denkmalschutz stehende geschichtsträchtige ehemalige Rathaus wird nach der Sanierung dem Heimat- und Geschichtsverein zur Verfügung stehen.

Durch die Umnutzung und Sanierungen der beiden Gebäude können Leerstände in Altort wiederbelebt und allen Bürger, unter Gewährleistung von Barrierefreiheit, zugänglich gemacht werden.

Mit den Bauarbeiten soll zeitnah begonnen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109