Presseinfo 292/16 — 15. November 2016


Baurecht für die Erneuerung der Talbrücke Rothof im Zuge der A 7 - Regierung von Unterfranken erlässt Planfeststellungsbeschluss

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken schafft mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 08.11.2016 Baurecht für die Erneuerung der Talbrücke Rothof, einer Brücke der Bundesautobahn A 7 zwischen der Anschlussstelle Würzburg/Estenfeld und dem Autobahnkreuz Biebelried.

Die gesamte Baulänge einschließlich der Anpassungsstrecken an die bestehende Autobahn für diesen Abschnitt beträgt ca. 1.180 m. Auf das eigentliche Brückenbauwerk entfallen davon ca. 410 m.

Die Brückenerneuerung erfolgt bestandsnah, wobei die Querneigung im Bauwerksbereich auf ein regelgerechtes Maß gebracht wird. Das neue Brückenbauwerk ist bereits für einen eventuellen späteren sechsstreifen Ausbau der BAB A 7 ausgelegt. Der Trassenverlauf er-folgt analog dem Bestand. Die Pfeilerstellung und damit die Anzahl der Brückenfelder und deren Stützweite bleiben gegenüber dem Bestand unverändert. Da das Bestandsbauwerk lediglich einen gemeinsamen Brückenüberbau ohne getrennte Einzelbauwerke für die verschiedenen Richtungsfahrbahnen Fulda bzw. Würzburg besitzt, ist die Errichtung eines bauzeitlichen Provisoriums in Form einer Überleitung von der Bestandsfahrbahn auf den in seitlich versetzter Lage errichteten Richtungsfahrbahnüberbau Fulda einzurichten. Nachdem der Richtungsfahrbahnüberbau Fulda in seine endgültige Lage verschoben wurde, wird das Provisorium wieder rückgebaut.

Der Rastplatz „Hasenäcker“ südlich des Brückenbauwerks wird aufgelassen und rückgebaut.

Die Talbrücke Rothof wurde im Jahr 1965 als einteiliger Stahlverbundquerschnitt errichtet. Das Bestandsbauwerk weist erhebliche Schäden an den tragenden Bauteilen auf. In vorausgehenden brückenbautechnischen Untersuchungen wurde festgestellt, dass ein wirtschaftlicher Erhalt des bestehenden Bauwerks nicht mehr möglich ist.

Durch die geplante Sanierung der Bauwerksentwässerung mit Anlage eines Absetzbeckens und Regenrückhaltebeckens unterhalb des Brückenbauwerks wird eine erhebliche Verbesserung des Gewässerschutzes erzielt.

Die Durchführung der Baumaßnahme ist ab März 2017 bis Oktober 2020 vorgesehen. Die Gesamtkosten betragen rund 35,0 Millionen €.

Hinweis: Der Planfeststellungsbeschluss vom 08.11.2016, die Planunterlagen und die Bekanntmachung können auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken unter der Rubrik „Planung und Bau“ ► straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.

 


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109