Presseinfo 296/16 — 18. November 2016


Vierstreifiger Ausbau der B 286 zwischen Schweinfurt und Schwebheim

Regierung von Unterfranken leitet Planfeststellungsverfahren ein

 

Würzburg – Das Staatliche Bauamt Schweinfurt hat bei der Regierung von Unterfranken die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den vierstreifigen Ausbau der B 286 zwischen Schweinfurt (Anschlussstelle Schweinfurt Zentrum A 70) und Schwebheim (südlich der St 2277) beantragt.

Die B 286 verbindet als wichtige überregionale Fernverkehrsstraße das Industriezentrum Schweinfurt mit der im Süden verlaufenden Bundesautobahn A 3 Frankfurt – Nürnberg und erschließt das Mittelzentrum Gerolzhofen sowie dessen Umlandgemeinden. Der erhebliche Berufspendlerverkehr aus den südlichen Gebieten um Gerolzhofen nach Schweinfurt wird vornehmlich über die B 286 abgewickelt. Da die Bundesstraße bereits jetzt an ihrer Leistungsgrenze angelangt ist und mit einem weiteren Anstieg der Verkehrsbelastung gerechnet wird, sollen durch den vierstreifigen Ausbau der B 286 zwischen Schweinfurt und Schwebheim und die Nachrüstung der notwendigen Ein- und Ausfädelungsstreifen die verkehrlichen und baulichen Defizite in diesem Streckenbereich beseitigt werden. Für die sich an den geplanten vierstreifigen Ausbau der B 286 anschließende Strecke von Schwebheim bis zur Bundesautobahn A 3 bei Wiesentheid wurde zur Beseitigung der verkehrlichen Defizite ein Ausbaukonzept aus acht dreistreifigen Abschnitten entwickelt, in denen der Anbau von wechselseitigen Überholfahrstreifen erfolgen soll. Dieses Konzept wird unabhängig vom vierstreifigen Ausbau zwischen Schweinfurt und Schwebheim derzeit sukzessive umgesetzt.

Das Bauvorhaben des aktuellen Planfeststellungsverfahrens liegt auf dem Gebiet der Stadt Schweinfurt sowie der Gemeinden Schwebheim, Röthlein, Grafenrheinfeld, Gochsheim und Sennfeld. Die Planunterlagen werden daher in der Stadt Schweinfurt und in den Gemeinden Schwebheim, Röthlein, Grafenrheinfeld, Gochsheim und Sennfeld zur Auslegung kommen. Die Auslegung wird voraussichtlich Ende November beginnen. Näheres zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, werden durch ortsübliche Bekanntmachung in den betroffenen Kommunen rechtzeitig mitgeteilt. Nicht ortsansässige Betroffene erhalten von der zuständigen Gebietskörperschaft eine schriftliche Mitteilung über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen.

Im durchzuführenden Planfeststellungsverfahren werden alle relevanten privaten und öffentlichen Belange im Rahmen des Anhörungsverfahrens durch die Regierung von Unterfranken ermittelt und geprüft. Hierzu dient zum einen die oben erwähnte Auslegung der Planunterlagen, zum anderen holt die Regierung von Unterfranken die Stellungnahmen der einschlägigen Fachbehörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange ein und beteiligt die betroffenen Kommunen. Die Benachrichtigung der nach Naturschutzrecht anerkannten Vereine sowie der sonstigen in Umweltangelegenheiten anerkannten Vereinigungen erfolgt durch die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form der Auslegung. Privatbetroffene, anerkannte Vereinigungen und sonstige Träger subjektiver Rechte können ihre Einwendungen innerhalb der genannten Frist erheben.

Hinweis:

Die Planunterlagen und die Bekanntmachungen können auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken unter der Rubrik „Planung und Bau“ > Straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren > Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.

Anlage

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
Übersichtslageplan Planfeststellung PDF 2.248 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109