Presseinfo 328/16 — 23. Dezember 2016


Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“:
Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Karlstadt einen Zuschuss in Höhe von 920.000 Euro für die Sanierung des Anwesens Hauptstraße 9 und Umnutzung zu einem Museum

 

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Karlstadt (Landkreis Main-Spessart) aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ einen Zuschuss in Höhe von 920.000 Euro für die Sanierung des Anwesens Hauptstraße 9 und für die Umnutzung zu einem Museum bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 1.150.000 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 80 %. Die Zuwendungen werden je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten des Projektes betragen 2.505.000 €.

Das ortsbildprägende Eckgebäude an der Hauptstraße ist ein Baudenkmal mit einer hochwertigen Innenausstattung im Seitenflügel und bildete ursprünglich mit dem Gebäude Hauptstraße 11 (Stadtgeschichtliches Museum) eine geschlossene Anlage. Das Anwesen soll saniert werden und aufgrund der Ausstattung und der Nachbarschaft zum bestehenden Museum zu dessen Erweiterung umgenutzt werden.

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, der das Gebäude schon vor einigen Jahren gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Paul Kruck und Vertretern des Historischen Vereins Karlstadt e. V. in Augenschein genommen hat, freut sich, dass nunmehr mit der Sanierung und der anschließenden musealen Nutzung dieses geschichtsträchtigen Bauwerks ein weiterer wichtiger Beitrag zur Sicherung des reichen kulturellen Erbes der Stadt Karlstadt geleistet werden kann.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109