Presseinfo 006/17 — 11. Januar 2017


Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm II „Soziale Stadt“: Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Bad Kissingen eine Zuwendung in Höhe von 1.209.200 Euro für den ersten Bauabschnitt zur Neugestaltung der Fußgängerzone in Bad Kissingen

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Bad Kissingen aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm II „Soziale Stadt“ eine Zuwendung in Höhe von 1.209.200 Euro bewilligt. Die Mittel sind für den ersten Bauabschnitt zur Neugestaltung der Fußgängerzone (im Bereich der Weingasse, Turmgasse, Kirchgasse, Spargasse, Schulgasse, Zwingergasse, Grabengasse und Von-Hessing-Straße Nord) vorgesehen. Bei förderfähigen Kosten von insgesamt 2.012.400 Euro beträgt der Fördersatz 60%. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 9.144.400 Euro. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt.

Die Neugestaltung und Aufwertung der Fußgängerzone basiert auf den Ergebnissen eines vorgeschalteten Planungswettbewerbs und auf den Zielen eines mit Bürgern der Stadt abgestimmten und vom Stadtrat beschlossenen integrierten Handlungskonzeptes. Das so genannte „IHK“ ist eine Strategie für die Stadtsanierung und Stadtentwicklung in Bad Kissingen im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“. Die für die Kurstadt bedeutende Fußgängerzone soll nun sukzessive den heutigen Anforderungen in gestalterischer Art und Weise angepasst werden. Gleichzeitig wird die Herstellung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum in besonderer Weise berücksichtigt.

 

Die Stadt Bad Kissingen kann durch die Neugestaltung der Fußgängerzone ihre Attraktivität für Bewohner und Besucher erheblich steigern. Diese wiederum leistet einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Altstadt.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109