Presseinfo 013/17 — 17. Januar 2017


Gute Nachricht für den Markt Bütthard:
Regierung von Unterfranken erteilt dem Markt Bütthard „Grünes Licht“ für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges TSF-W  und einer Tragkraftspritze für die Freiwillige Feuerwehr Gaurettersheim

 

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Bütthard (Landkreis Würzburg) für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeuges TSF-W  und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Gaurettersheim die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird ein Tragkraftspritzenanhänger TSA und eine Tragkraftspritze FP 8/8, jeweils mit Baujahr 1961, ersetzt.

Das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W dient überwiegend der Brandbekämpfung. Es kann eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrmännern oder –frauen sowie eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe einschließlich des umluftunabhängigen Atemschutzes aufnehmen und muss mit einem Löschwasserbehälter von 500 Litern Inhalt ausgestattet sein. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W sind nur handelsübliche Fahrgestelle mit Doppelkabine bei einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 7.500 kg vorgesehen.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb der Einsatzgeräte schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Sie beträgt derzeit Rahmen von Einzelbestellungen für ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W  38.900 Euro und für eine Tragkraftspritze PFPN 10-1000 4.700 Euro.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109