Presseinfo 021/17 — 23. Januar 2017


Bayerisches Städtebauförderungsprogramm:

Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Mömlingen eine Zuwendung in Höhe von 540.000 Euro für die Sanierung des denkmalgeschützten Adam-Otto-Vogel-Hauses im Altort von Mömlingen

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Mömlingen (Landkreis Miltenberg) aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm eine Zuwendung in Höhe von 540.000 Euro für die Sanierung des denkmalgeschützten Adam-Otto-Vogel-Hauses als Einzelvorhaben im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm im Altort von Mömlingen bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 900.000 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 60 %. Die Zuwendung wird aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen 1.470.700 Euro. Davon konnten insgesamt 900.000 Euro als zuwendungsfähig anerkannt werden.

Mittel für städtebauliche Einzelvorhaben im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm können für Maßnahmen mit erheblicher städtebaulicher Bedeutung ausgereicht werden.

Mit der Sanierung des denkmalgeschützten Adam-Otto-Vogel-Hauses kann ein weiterer Baustein zur Neugestaltung des Ortszentrums rund um Kirche, Rathaus und die neue Bücherei realisiert werden. Damit wird das komplette Ensemble hinter dem Rathaus aufgewertet und lädt in Zukunft zum Verweilen ein. Das „AOV“ wird einen direkten Zugang von dort erhalten und nun nach langer Zeit im Dornröschenschlaf in Zukunft allen Bürgern und Besuchern für soziale und kulturelle Veranstaltungen offen stehen. Dies trägt insgesamt zur Identitätsstiftung und zur Attraktivitätssteigerung des Altortes bei. Der Bereich zwischen Rathaus und Kirche wird in seiner Bedeutung deutlich gestärkt und in seiner Nutzung ins 21. Jahrhundert überführt. Insgesamt wird dadurch ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Ortsentwicklung in Mömlingen geleistet.

Nachdem im letzten Jahr bereits die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt werden konnte, sind die Bauarbeiten bereits am Laufen.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109