Presseinfo 032/17 — 30. Januar 2017


Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“

Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Schweinfurt eine Zuwendung in Höhe von 945.200 Euro für den zweiten Bauabschnitt zur Neugestaltung des Zeughausplatzes

 

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Schweinfurt aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ eine Zuwendung in Höhe von 945.200 Euro für den zweiten Bauabschnitt zur Neugestaltung des Zeughausplatzes bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 1.575.000 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 60 %. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen 1.582.400 Euro.

Die Maßnahme stellt den letzten Umsetzungsschritt des "Realisierungswettbewerbes Zeughaus" aus dem Jahr 2011 dar. Ziel des Wettbewerbs war es, das ehemalige Zeughaus als platzbestimmendes Einzeldenkmal in seiner Zeichenhaftigkeit zu stärken und mit neuer Nutzung als soziale Beratungseinrichtung im Stadtgefüge nachhaltig zu integrieren. Dadurch soll auch der öffentliche Raum im Umfeld des Zeughauses aufgewertet werden.

Mit der Neugestaltung des öffentlichen Raumes um das "Zeughaus" ist ein multifunktionaler Quartiersplatz mit originärem Charakter geschaffen worden. Als multifunktionaler Stadtraum soll der neugeschaffene Platz für Anwohner, Kunden und Touristen vielfältige Nutzungs- und Aufenthaltsqualitäten bieten. Im zweiten Bauabschnitt werden der Raum für den fließenden Verkehr auf das notwendige Maß reduziert, der ruhende Verkehr neu geordnet und die Gehwege deutlich aufgewertet.

Die Maßnahme stellt die gestalterische Fortführung des ersten Bauabschnitts dar, so dass dem übergeordneten Ziel der Städtebauförderung, die Altstadt nachhaltig zu stärken und aufzuwerten, damit auf qualitätsvolle Weise Rechnung getragen wird.

Mit den Bauarbeiten soll zeitnah begonnen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109