Presseinfo 037/17 — 06. Februar 2017


Regierung von Unterfranken erteilt dem Markt Giebelstadt „Grünes Licht“ für die Erweiterung der Grundschule in Giebelstadt


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Giebelstadt (Landkreis Würzburg) für die Erweiterung der Grundschule in Giebelstadt den - förderrechtlich bedeutsamen - vorzeitigen Maßnahmebeginn genehmigt. Bei Gesamtkosten von rund 2,6 Millionen Euro und zuweisungsfähigen Kosten von rund 1,38 Millionen Euro wurden staatliche Fördermittel in Höhe von rund 838.000 Euro in Aussicht gestellt.

Die Schulgebäude in Giebelstadt wurden in den 1970er Jahren als Grund- und Teilhauptschule errichtet. Ab dem Schuljahr 2007/2008 wurde die Teilhauptschule aufgelöst und die Gebäude nur noch als Grundschule geführt. In den Jahren 2009 – 2011 erfolgte eine Generalsanierung des Bestandsgebäudes aus den 1970er Jahren. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden Ende 2015 die ersten Schritte für die künftige Schulentwicklung und eine notwendige Erweiterung getätigt. Nach Einholung einer neuen Schüler- und Klassenprognose hat die Regierung von Unterfranken für die Grundschule langfristig 10 Klassen und für die angewachsene Mittags- und Ganztagsbetreuung weitere Räume anerkannt. Die im November 2016 eingereichte Planung wurde bereits baufachlich und förderrechtlich geprüft. Mit der nun erfolgten Genehmigung des vorzeitigen Baubeginns wird der baldige Beginn der Baumaßnahme ermöglicht.

Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnahmen schnellstmöglich realisiert werden. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs sowie aus dem Sonderförderprogramm „FAGplus15“ für den Ausbau der Ganztagsschulen in allen Schularten im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts. Das Sonderförderprogramm bietet beim Ausbau von Ganztagsschulen für diesen Teil einen um 15% erhöhten Fördersatz. Die Mittel werden vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat bereitgestellt.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109