Presseinfo 038/17 — 06. Februar 2017


Bilanz 2016:
Rund 183 Millionen Euro für staatliche Hochbaumaßnahmen in Unterfranken

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2016 im Bereich Planung und Bau staatliche Hochbaumaßnahmen mit Gesamtkosten von rund 183,1 Millionen Euro (= verausgabte, investierte Mittel im Jahr 2016) betreut, die von den Staatlichen Bauämtern in Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt abgewickelt wurden. Hiervon entfielen auf die Baumaßnahmen des Freistaates rund 152 Millionen Euro, auf die Baumaßnahmen des Bundes rund 31,1 Millionen Euro. Damit haben sich die Investitionen in staatliche Hochbaumaßnahmen im Regierungsbezirk gegenüber dem Vorjahr um 33,2 Millionen Euro erhöht. Öffentliche Baumaßnahmen sind weiterhin eine wesentliche Stütze der Bauwirtschaft.

Ein Großteil des staatlichen Investitionsvolumens in Unterfranken wurde für die Julius-Maximilians-Universität Würzburg und das Universitätsklinikum verwendet. Fertiggestellt wurden der Neubau der Nanosystemchemie auf dem Gelände der Universität am Hubland sowie der Erweiterungsbau Herz-Thorax-Chirurgie und der Forschungsneubau Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz am Klinikum. Beim Neubau der Anorganischen Chemie und beim Neubau der Graduate School of Life Science wurde Richtfest gefeiert.

Neben den Baumaßnahmen für Universität und Klinikum sind im vergangenen Jahr auch für andere staatliche Liegenschaften im Regierungsbezirk bedeutende Baumaßnahmen geplant und ausgeführt worden, wie die neue Übungshalle in der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, das Beschussamt in Mellrichstadt oder die Fassadensanierung am Hauptgebäude der Regierung von Unterfranken.

Während in der Residenz in Würzburg die Sanierung des Gartensaales abgeschlossen werden konnte, wurden Sanierungsarbeiten auf der Festung Marienberg  fortgesetzt. In Aschaffenburg begann die Instandsetzung des Schlosses Johannisburg.

Neben diesen großen Baumaßnahmen wurden aber auch eine Reihe kleinerer Projekte vollendet. Dazu gehören die barrierefreie Erschließung des Amtsgerichtgebäudes Alzenau, die Schaffung von Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge in Karlstadt, die Errichtung von Gemeinschaftsunterkünften unter anderem in Würzburg, Marktheidenfeld und Obernburg sowie ein Niedrigenergiegebäude im Fachzentrum für Geflügel- und Kleintierhaltung, Kitzingen.

Die Generalsanierung des Dienstgebäudes der Landespolizei in Würzburg wurde im Jahr 2016 fortgeführt und steht vor dem Abschluss. Ebenso ist für dieses Jahr die Fertigstellung der Polizeiinspektion in Ochsenfurt, des Amtsgerichtes in Haßfurt sowie der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg in Hösbach vorgesehen.

Im vergangenen Jahr wurden aber auch in den Staatlichen Bauämtern in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg planerische Grundlagen für kommende bedeutsame staatliche Baumaßnahmen vielfältigster Art erarbeitet. Dazu gehören Gebäude für Forschung und Lehre, Gesundheitswesen, Kultur und Justiz.

Nachprüfstelle für die Vergabe von Bauleistungen:
Die Nachprüfstelle für die Vergabe von Bauleistungen der Regierung von Unterfranken (VOB- Stelle) verzeichnete für das vergangene Jahr 860 Anfragen, wobei etwa 96 % der Anfragen auf kommunale Baumaßnahmen oder sonstige Bauprojekte mit staatlicher Förderung entfielen (zum Vergleich 2015: 1050 Anfragen). Die Nachprüfstelle für die Vergabe von freiberuflichen Leistungen und Lieferleistungen (VgV/VOL-Stelle) wurde mit 170 Anfragen konfrontiert, die sich besonders auf die im April in Kraft getretene Vergabeverordnung bezogen.

Zu den bewilligten Fördermitteln des Jahres 2016 bei kommunalen  Hochbaumaßnahmen (zum Beispiel Schulen, Kindertageseinrichtungen) mit Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs ergeht noch gesonderte Pressemitteilung.

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Diagramm "Bauausgaben im Staatlichen Hochbau" PDF 40 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109