Presseinfo 040/17 — 07. Februar 2017


Regierung von Unterfranken betreute im Jahr 2016 Maßnahmen des Straßen- und Brückenbaus mit Gesamtkosten von über 100 Millionen Euro

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2016 Ausgaben des Straßen- und Brückenbaus von über 100 Millionen Euro betreut.

Davon wurden 25,3 Millionen Euro den unterfränkischen Kommunen für den Um- und Ausbau ihrer Straßennetze als Zuwendung zur Verfügung gestellt. Aus den in der Regel über mehrere Jahre laufenden Förderungen ergibt sich zusammen mit den Eigenanteilen der Kommunen ein wichtiger Investitionsimpuls für die regionale Bauwirtschaft.

Bei den Staatlichen Bauämtern in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg wurden 2016 in den Bereichen des Straßen- und Brückenbaus insgesamt fast 80 Millionen Euro aufgewendet (staatliche Baumaßnahmen). Die von der Regierung betreuten Ämter gaben davon im Landeshaushalt rund 38,5 Millionen Euro und im Bundeshaushalt rund 41,0 Millionen Euro aus.

In der Betreuung der Kreisstraßen wurden durch das Staatliche Bauamt Aschaffenburg für den Landkreis Miltenberg 1,1 Millionen Euro im Straßen- und Brückenbau und durch das Staatliche Bauamt Würzburg 1,7 Millionen Euro für den Landkreis Würzburg umgesetzt.

Hintergrund zu den kommunalen Fördermaßnahmen:
Betreuungsschwerpunkt des Sachgebietes Straßen- und Brückenbau der Regierung von Unterfranken sind - neben der Fachaufsicht über die Staatlichen Bauämter - die kommunalen Fördermaßnahmen nach dem Bayer. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und dem Finanzausgleichsgesetz. So hat die Regierung im vergangenen Jahr 88 Straßen- und Brückenbaumaßnahmen gefördert und dafür entsprechende Mittel ausgezahlt. Davon sind 66 Maßnahmen bereits länger im Förderprogramm, 22 neue Projekte wurden im letzten Jahr aufgenommen. Für 47 Bauvorhaben mit Gesamtkosten von rund 42 Millionen Euro wurden 2016 erstmalig Bewilligungsbescheide erlassen. Die Bandbreite der Förderprojekte reicht vom Neu- und Ausbau von Kreis- und Ortsstraßen über Lückenschlüsse im Radwegenetz bis hin zu umfangreichen und verkehrsbedeutenden Hauptverkehrsstraßen mit mehr oder weniger aufwändigen Ingenieurbauwerken.

Zu den jeweils größten laufenden Förderprojekten aus den jeweiligen Bauamtsbereichen gehörten im vergangenen Jahr bezogen auf die Gesamtkosten folgende Projekte: Bahnparallele Damm, 2. Bauabschnitt (Stadt Aschaffenburg, Gesamtkosten: 25,2 Millionen Euro), Verlegung der Kreisstraße NES 20 zwischen Bad Neustadt und Rödelmaier (Landkreis Rhön-Grabfeld, Gesamtkosten: 4,9 Millionen Euro), Ausbau der Frankfurter Straße (Staatsstraße 2300) -Zeller Bock- (Stadt Würzburg, Gesamtkosten: 24,9 Millionen Euro).

Zu den jeweils größten im Jahr 2016 neu begonnenen Maßnahmen in Unterfranken gehören aus den jeweiligen Bauamtsbereichen folgende Förderprojekte: Neubau der DB-Brücke zwischen Hösbach-Bahnhof und Sailauf im Verlauf der Kreisstraße AB 2 durch den Landkreis Aschaffenburg (Gesamtkosten: 3,9 Millionen Euro), der Ausbau der Kreisstraße KG 13 zwischen Wittershausen und Garitz durch den Landkreis Bad Kissingen (Gesamtkosten: 3,1 Millionen Euro) und der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Iphofen und Einersheim durch die Stadt Iphofen (Gesamtkosten: 2,6 Millionen Euro).

Durch die Bereitstellung von Fördermitteln durch Bund und Bayerischen Landtag wird den Kommunen die Durchführung wichtiger Straßen- und Brückenbauprojekte ermöglicht. Sie tragen wesentlich zu einem flüssigen und sicheren Verkehrsablauf bei und stärken die regionale Wirtschaft. Die Gelder werden von der Regierung von Unterfranken bewirtschaftet.

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Bilanz Straßenbau 2016 Diagramm Bund 2016 Bild 71 KB
Bilanz Straßenbau 2016 Diagramm Foerderung 2016 Bild 68 KB
Bilanz Straßenbau 2016 Diagramm Land 2016 Bild 72 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109