Presseinfo 086/17 — 20. März 2017


Luftbeobachtung im Katastrophenschutz: Regierung ordnet Bereitschaft des Schnellen Einsatzflugzeuges (SEF) an


Würzburg (ruf) – Als vorbeugende Maßnahme der allgemeinen Gefahrenabwehr in der Region Würzburg ordnet die Regierung von Unterfranken vorsorglich ab Montag, 20. März 2017 bis auf weiteres den Bereitschaftseinsatz des Schnellen Einsatzflugzeuges (SEF) an. Das bereitgestellte Flugzeug dient im Einsatzfall der Luftbeobachtung zur Unterstützung der Katastrophenschutzbehörden, insbesondere der Erkundung unklarer Meldungen, etwa von Flächen- und Waldbränden sowie als Hilfsmittel für die mit der Bekämpfung dieser Brände oder bei sonstigen Ereignissen beauftragten Einheiten.

Das SEF steht auf dem Flugplatz Giebelstadt in der Zeit von 8.00 Uhr bis Sonnenuntergang auf Anforderung in Bereitschaft und benötigt lediglich eine Vorlaufzeit von 20 Minuten. Anforderungen sind über die Integrierte Leitstelle Würzburg zu richten.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern die Vorhaltekosten.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung unter der Rubrik „Unsere Aufgaben/Sicherheit und Kommunales“ > „Luftbeobachtung“.

Wir bitten um Veröffentlichung in geeigneter Form.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109