Presseinfo 108/17 — 06. April 2017


12. Sitzung des Migrations- und Integrationsbeirates am 04. April 2017

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hatte am 04. April 2017 zur zwölften Sitzung des Unterfränkischen Migrations- und Integrationsbeirates geladen. Das bisher jährlich tagende Gremium umfasst neben Vertretern der Kreisverwaltungsbehörden Vertreter der Verbände und Vereine von Ausländern und Spätaussiedlern sowie der wichtigsten mit Integration befassten Organisationen des Regierungsbezirks. Themenschwerpunkt war die Vorstellung der Ergebnisse einer unterfrankenweiten Befragung der Kreisverwaltungsbehörden zum Thema „Wie gelingen Aufnahme und Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Unterfranken?“ und die Diskussion über das daraus resultierende weitere Vorgehen. Die Erhebung widmete sich, neben den kommunalen Strukturen und Organisationen vor Ort, den fünf großen Themenfeldern „Wohnen“, „Arbeit“, „Sprache“, „Ehrenamt“ und „Mobilität“, die von den Mitgliedern des Migrations- und Integrationsbeirates als für eine gelingende Integration maßgeblich angesehen werden.

Die Quintessenz der Ergebnisse der Umfrage ist, dass die Integration von Ausländern in vielen Bereichen bereits gut vorankommt und in den Landkreisen und kreisfreien Städten durch zahlreiche Integrationsprojekte viel geleistet wird. Es konnten jedoch auch die derzeit bestehenden drängendsten Probleme für jeden Themenbereich ausgemacht werden, z.B. die Schwierigkeit des fehlenden Wohnraums für Anerkannte oder die Herausforderungen im Hinblick auf die berufliche Qualifikation und Sprache der Geflüchteten.

Diese Bereiche sollen zukünftig zusammen mit dem Migrations- und Integrationsbeirat Zug um Zug angegangen werden. Zu diesem Zwecke werden zu den jeweiligen Themen entsprechende Arbeitsgruppen gegründet werden, in denen die Mitglieder des Beirates je nach ihrem Fachbereich und Interesse mitarbeiten. Bis zur nächsten Beiratssitzung soll in den Kleingruppen beraten und diskutiert werden, welche Best-Practice-Beispiele es gibt, welche der vielseitigen Integrationsbemühungen weitere Unterstützung benötigt und wie eine weitere Koordinierung und Vernetzung in diesen Bereichen aussehen kann.

Im Anschluss an die Darstellung der Ergebnisse wurde bereits vertieft auf das Thema „Integration und Arbeit“ eingegangen. Dazu hörten die Teilnehmer einen Vortrag zum Thema „Beschäftigung und Ausbildung von Asylbewerbern und Geduldeten in Unterfranken“. Weiter wurden zwei Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich „Arbeit“ vorgestellt: Zum einen das Willkommenslotsen-Projekt der Handwerkskammer für Unterfranken und zum anderen das IdA-Projekt der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw).

Foto: Sitzung des Migrations- und Integrationsbeirats 04. April 2017
Abteilungsdirektor Manfred Wetzel begrüßte die Teilnehmer des Migrations- und Integrationsbeirats zur 12. Sitzung. (Foto: Regierung von Unterfranken/Hardenacke)

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Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109