Presseinfo 121/17 — 27. April 2017


Ersatzneubau der Werntalbrücke an der BAB A 7
Regierung von Unterfranken leitet Planfeststellungsverfahren ein

Würzburg (ruf) – Die Autobahndirektion Nordbayern hat bei der Regierung von Unterfranken einen Antrag auf Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den Ersatzneubau der Werntalbrücke an der BAB A 7 (Fulda - Würzburg) im Abschnitt Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck bis Anschlussstelle Gramschatzer Wald gestellt. Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich um den Ersatzneubau des Bauwerks, der wegen erheblicher baulicher Schäden erforderlich ist. Die vorhandene Anzahl der Fahrstreifen der Bundesautobahn A 7 und damit die Verkehrsfunktion bzw. die verkehrliche Leistungsfähigkeit werden nicht verändert. Die Baumaßnahme umfasst die Erneuerung der Talbrücke an bestehender Stelle und die damit verbundenen streckenbaulichen Anpassungsmaßnahmen an der BAB A 7 sowie die Sanierung der Bauwerksentwässerung mit der Anlage von zwei Absetz- und Regenrückhaltebecken an den beiden Brückenwiderlagern.

Die Gesamtlänge beträgt 865 m, wovon die Bauwerkserneuerung eine Länge von ca. 450 m umfasst. Wie schon bei der derzeit bestehenden Brücke wird die Talbrücke später acht Brückenfelder und sieben Pfeilerpaare aufweisen.

Die beantragte Baumaßnahme einschließlich der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen betrifft im Landkreis Main-Spessart die Gemarkung Gänheim der Stadt Arnstein. Die Planunterlagen werden in der Stadt Arnstein und der Marktgemeinde Werneck zur Auslegung kommen. Die Auslegung soll voraussichtlich Anfang Mai beginnen. Näheres zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, werden durch ortsübliche Bekanntmachung der Stadt Arnstein und des Marktes Werneck rechtzeitig gesondert mitgeteilt. Nicht ortsansässige Betroffene erhalten von der jeweils zuständigen Gebietskörperschaft eine schriftliche Mitteilung über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen.

Im durchzuführenden Planfeststellungsverfahren werden alle relevanten privaten und öffentlichen Belange im Rahmen des Anhörungsverfahrens durch die Regierung von Unterfranken ermittelt und geprüft. Hierzu dient zum einen die oben erwähnte Auslegung der Planunterlagen. Zum anderen holt die Regierung von Unterfranken die Stellungnahmen der einschlägigen Fachbehörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange ein und beteiligt die betroffenen Gemeinden. Die Benachrichtigung der nach Naturschutzrecht anerkannten Vereine sowie der sonstigen in Umweltangelegenheiten anerkannten Vereinigungen erfolgt durch die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form der Auslegung. Privatbetroffene, anerkannte Vereinigungen und sonstige Träger subjektiver Rechte können ihre Einwendungen nur innerhalb der in der jeweiligen ortsüblichen Bekanntmachung gesetzten Frist erheben. Nach Fristablauf ist die Erhebung von Einwendungen nicht mehr möglich.

Die Kosten des gesamten Vorhabens werden auf rund 49,5 Millionen € geschätzt. Mit den Bauarbeiten soll nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens begonnen werden.

 

Hinweis:
Die Planunterlagen und die Bekanntmachungen können auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken eingesehen werden. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.

 

Downloads

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
Übersichtslageplan Planfeststellungsverfahren Einleitung A7 Ersatzneubau Werntalbrücke PDF 1.853 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109