Presseinfo 172/17 — 14. Juni 2017


Lange anhaltende Trockenheit in Unterfranken: Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an

Würzburg (ruf) – Auf Grund der in ganz Unterfranken bereits seit Wochen herrschenden Trockenheit und der aktuell sehr langen Sonnenscheindauer ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung vorläufig für in der Zeit von morgen Donnerstag, 15. Juni 2017 bis einschließlich Sonntag, 18. Juni 2017, die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk an.

In Unterfranken besteht seit Wochen eine strukturelle Trockenheit, die auch durch einzelne geringe lokale Niederschläge nicht abgemildert wird. Nach Ansicht der Regierung von Unterfranken besteht Waldbrandgefahr. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit der Brandentstehung durch die größere Zahl an Ausflüglern in Wald und Flur auf Grund des schönen Wetters und des Brückentages nach Fronleichnam sowie der Pfingstferien deutlich erhöht. 

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute tageweise abwechselnd von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (morgen von Mainbullau aus). Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Neustadt a. d. Saale und Haßfurt genutzt (Start tageweise abwechselnd, morgen von Bad Neustadt a. d. Saale aus). Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayen e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung.

 

 


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109