Presseinfo 192/17 — 29. Juni 2017


Hochwasserrisikomanagementplan Main –
Hochwasserkonferenz Unterfranken mit allen betroffenen unterfränkischen Kommunen am 29. Juni 2017 in Würzburg

- Terminerinnerung -

 

Würzburg (ruf) – Rechtzeitig Vorsorge treffen, um Hochwasserrisiken zu begrenzen und damit Schaden zu vermindern, ist eines der Hauptziele des Hochwasserrisikomanagement-Plans Main, der bereits am 22. Dezember 2010 veröffentlicht wurde und der auch im Internet auf der Plattform www.hopla-main.de abrufbar ist. Nun steht eine Zwischenbewertung an, die der Frage nachgeht, in wieweit die im Plan genannten Maßnahmen umgesetzt werden und die veröffentlichten Informationen auch Verwendung finden. Darüber hinaus muss bis 2021 der Plan in einer aktualisierten Form veröffentlicht werden. Über die dazu notwendigen Schritte werden die Städte und Gemeinden nun informiert.

Vor diesem Hintergrund hat Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer die vom Hochwasserrisikomanagementplan Main berührten unterfränkischen Kommunen für

Donnerstag, den 29. Juni 2017, um 14:00 Uhr,
im Raum Wolfskeel auf der Festung Marienberg in Würzburg,

zu einer Hochwasserkonferenz Unterfranken eingeladen.

Die Veranstaltung will dazu beitragen, die Bedeutung des Hochwasserrisikomanagement-Plans zu unterstreichen und das Thema Hochwassergefahren verstärkt in das Bewusstsein zu rücken. Kommunen sind dabei die örtlichen Hauptakteure, die maßgebend dazu beitragen können, das Hochwasserrisiko für die Bürgerinnen und Bürger zu vermindern. Die Fachverwaltungen der Wasserwirtschaft und des Katastrophenschutzes unterstützen die Kommunen dabei. Die Hochwasserkonferenz bietet den kommunalen Verantwortlichen Gelegenheit, mit Fachleuten direkt ins Gespräch zu kommen. Schließlich erhalten die Teilnehmer auch einen Ausblick auf die in den nächsten Jahren anstehenden Arbeitsschritte zur Aktualisierung des Hochwasserrisikomanagement-Plans Main bis 2021, bei denen auch die Kommunen einen wichtigen Beitrag leisten müssen.

Insoweit richtet sich die Einladung zur Hochwasserkonferenz im Besonderen an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, denen Kraft ihres Amtes eine maßgebende und verantwortungsvolle Rolle im Katastrophenfall zukommt, und an die mit dem Hochwasserrisikomanagement befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Verwaltungen sowie an die staatlichen Stellen der Wasserwirtschaft und des Katastrophenschutzes.

Wir laden Sie als (Bild-)Berichterstatter/-innen zu der Hochwasserkonferenz gleichfalls herzlich ein.
Das Programm der Veranstaltung steht im Internet bei der Presseeinladung vom 22. Juni zum Herunterladen bereit.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109