Presseinfo 295/17 — 20. Oktober 2017


Bund- Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“: Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Hofheim i.Ufr. einen Zuschuss in Höhe von 414.200 Euro als 1. Rate für die Neugestaltung der Hauptstraße


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Hofheim i.Ufr. aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ einen Zuschuss in Höhe von 414.200 € bewilligt. Die Mittel sind als 1. Rate für die Neugestaltung der Hauptstraße vorgesehen. Die Fördersumme entspricht bei zuwendungsfähigen Kosten von 690.500 € einer Förderung von 60%. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen 1.292.000 €. Davon konnten 913.000 € als zuwendungsfähig anerkannt und der Stadt für die Maßnahme Zuwendungen in Höhe von 547.800 € in Aussicht gestellt werden.

Die repräsentative und großzügige Hauptstraße als bedeutendes städtebauliches Verbindungselement zwischen Kapellentor und Landgerichtstraße wird ihren heutigen Anforderungen, neben der reinen Erschließungsfunktion auch ein attraktives Umfeld für diesen bedeutenden Wohn- und Geschäftsbereich in der Innenstadt zu bieten, nicht mehr gerecht. Im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept wird die Hauptstraße daher als räumlicher Entwicklungsschwerpunkt des zentralen Versorgungsbereiches festgestellt. Daneben wurde auch im Einzelhandelsentwicklungskonzept die städtebauliche Aufwertung der Innenstadt mit Kommunikationspunkten und ansprechend gestalteten Freiräumen für Fußgänger als deutliche Empfehlung formuliert. Die Stadt Hofheim gestaltet deshalb zur Steigerung ihrer städtebaulichen Attraktivität diesen im Stadtgefüge wichtigen Straßenraum um.

Mit der Neugestaltung wird der öffentliche Raum in der Hauptstraße mit Verkehrs-, Platz- und Freiflächen gestalterisch deutlich aufgewertet und das Wohn- und Geschäftsumfeld durch attraktive Außenbereiche und eine barrierefreie Gestaltung auch funktional erheblich verbessert.

Mit den Bauarbeiten soll noch in 2017 begonnen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109