Presseinfo 307/17 — 10. November 2017


Bildung der Organe der Schülermitverantwortung in Unterfranken bei den Mittelschulen und Förderzentren abgeschlossen:
Regierungsschulrat Bertram Odoj gratuliert Bezirksschülersprechern zur erfolgreichen Wahl


Würzburg (ruf) – In der Regierung von Unterfranken wurden am 7. November die neuen Bezirksschülersprecher der Mittelschulen und Förderzentren gewählt. Die beteiligten Kreis- und Regionalschülersprecher stellten sich vor dem Wahldurchgang persönlich, ihre Schule und ihre Vorhaben als Schülersprecher im Plenum vor und wurden ausführlich über die konkreten Aufgaben des Bezirksschülersprechers informiert. Anschließend wählten sie bei den Mittelschulen Marina Kiesel (Anton-Kliegl-Mittelschule, Bad Kissingen) und Kaan Pirdal (Mittelschule Miltenberg), bei den Förderzentren Seline Saak (Saaletal-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Kissingen, Außenstelle Hammelburg) und Tamara Voß (Adolph-Kolping-Schule, Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung, Schweinfurt) zum Bezirksschülersprecher/-in, sowie deren Stellvertreter/-in.

Damit verfügen die 110 staatlichen Mittelschulen und die 49 Förderzentren in Unterfranken auf Bezirksebene für das laufende Schuljahr über eine personalisierte Schülervertretung. Rund 27.000 Schülerinnen und Schüler der beiden Schularten werden von nun an von den neu gewählten Bezirksschülersprechern in Unterfranken vertreten.

Landesweit wird den Schülern aller Schularten nach der Grundschule die Möglichkeit gegeben, Leben und Unterricht ihrer Schule mitzugestalten. Zu den Aufgaben der Schülermitverantwortung gehören dabei insbesondere die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, die Übernahme von Ordnungsaufgaben, die Wahrnehmung schulischer Interessen der Schüler und die Mithilfe bei der Lösung von Konfliktfällen. Auch wenn der Schwerpunkt der Schülermitverantwortung naturgemäß damit bei den Schulen selbst liegt, ermöglichen die regelmäßigen Treffen den gewählten Vertretern auf Bezirks- und Landesebene einen wichtigen Erfahrungsaustausch, sowie dem Landesschülerrat eine landesweite Repräsentanz und Stimme.

Die gewählten Bezirksschülersprecher bilden künftig auf Landesebene mit den anderen Vertretern der weiterführenden Schulen aller bayerischen Regierungsbezirke die Landesschülerkonferenz. Diese wiederum wählt am 29. bzw. 30. November 2017 aus ihrer Mitte für ein Jahr ihren geschäftsführenden Vorstand, den Landesschülerrat. Die Landesschülerkonferenz und der Landesschülerrat sind seit 01.08.2008 gesetzlich im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG) verankert. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass in dieser Vertretung wertvolle Arbeit geleistet wird, welche von Politik, Verwaltung, Eltern- und Lehrerschaft mit großem Interesse verfolgt wird.

Regierungsschulrat Bertram Odoj (Referent im Sachgebiet 40.2 Grund- und Mittelschulen – Organisation und Personal, Regierung von Unterfranken) gratulierte den neuen Bezirksschülervertretern der jeweiligen Schularten zu ihrer erfolgreichen Wahl aus der Mitte der bereits gewählten Kreisschüler- bzw. Stadtschülersprecher im Mittelschulbereich sowie der Regionalschülersprecher im Bereich der Förderzentren.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109