Presseinfo 309/17 — 13. November 2017


Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2017

Regierung von Unterfranken bewilligt dem Markt Helmstadt einen Zuschuss in Höhe von 900.000 Euro für den Umbau des ehemaligen Schulhallenbades zu einem Bürgerzentrum

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Helmstadt im Rahmen des Bund-Länderprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ einen Zuschuss in Höhe von 900.000 € bewilligt. Die Fördersumme entspricht bei zuwendungsfähigen Kosten von 1 Mio. € einer Förderung von 90%. Der Bund beteiligt sich hier mit 75% an den förderfähigen Kosten. 15% der förderfähigen Kosten werden aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen ca. 4,35 Mio. €.

Parallel zur Städtebauförderung stellte das Bundesbauministerium im Jahr 2017 erstmals im Rahmen des „Investitionspakts Soziale Integration im Quartier“ zusätzliche Mittel zur Förderung des Städtebaus bereit. Die Mittel aus dem neuen Investitionspakt sollen vor allem in den Ausbau und die Sanierung von Bildungseinrichtungen, Stadtteilzentren und Bürgerhäusern investiert werden; damit soll auch das Ehrenamt unterstützt werden.

In diesem Sinne wird der Markt Helmstadt beim Umbau des leerstehenden Schwimmhallengeschosses in ein zeitgemäßes kommunales Bürgerzentrum unterstützt. Damit können im Zuge der Generalsanierung der Schulturnhalle auch die darunter seit 2005 leerstehenden Räumlichkeiten des ehemaligen Schulhallenbades wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden.

Mit der Lage des zukünftigen Bürgerzentrums im Komplex der Verbandsgrundschule Helmstadt wird der Altortbereich mit den angrenzenden Neubaugebieten noch besser verbunden bzw. vernetzt. Zudem bietet das neue Bürgerzentrum generationenübergreifend vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation und des Zusammentreffens der gesamten Ortsbevölkerung und trägt so zur sozialen Integration aller Bürger bei. Durch die Barrierefreiheit der neuen Räume wird insbesondere auch die Nutzung für Senioren und Menschen mit Behinderung zukünftig problemlos gewährleistet sein.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109