Presseinfo 335 /17 — 05. Dezember 2017


 Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2017

Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Niederlauer eine Zuwendung in Höhe von 757.000 Euro für den Umbau und die Sanierung des Bürgerhauses

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Niederlauer (Landkreis Rhön-Grabfeld) aus dem Bund-Länderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ eine Zuwendung in Höhe von 757.000 Euro für den Umbau und die Sanierung des Bürgerhauses bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 841.000 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 90%. Der Bund beteiligt sich hier mit 75% an den förderfähigen Kosten. 15% der förderfähigen Kosten werden aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen 938.200 Euro.

Parallel zur Städtebauförderung hat das Bundesbauministerium in diesem Jahr für den neuen „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ Mittel bereitgestellt. Diese Mittel sollen vor allem in den Ausbau und die Sanierung von Bildungseinrichtungen, Stadtteilzentren und Bürgerhäusern investiert werden, und damit soll zugleich auch das auch Ehrenamt unterstützt werden. Es können demnach Maßnahmen gefördert werden, die soziale Infrastrukturen bereitstellen, um Integrationsarbeit für alle Bevölkerungsgruppen zu leisten. Dies wiederum trägt dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort zu stärken.

Das Bürgerhaus im Ortskern von Niederlauer ist die zentrale Einrichtung für das Leben in der gesamten Gemeinde und wird überwiegend von der Bürgerschaft, insbesondere von Vereinen, sowie als sozialer Treffpunkt zur Kommunikation und Integration genutzt. Mit der Sanierung und dem komplett barrierefreien Umbau des Bürgerhauses werden die Nutzungsmöglichkeiten für die Bürgerschaft erheblich aufgewertet, und, es wird allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht.

Mit den Bauarbeiten soll zeitnah begonnen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109