Presseinfo 338/17 — 08. Dezember 2017


Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit

Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Würzburg rund 16.600 Euro für die Übernahme der Aufgaben des Standesamtes Zell a. Main und Theilheim

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Würzburg eine Förderung von 16.637 Euro für die Übernahme der Aufgaben der Standesämter Zell a. Main (anteilig 8.531 Euro) und Theilheim (anteilig 8.106 Euro) bewilligt. Der Markt Zell a. Main und die Gemeinde Theilheim werden diese Aufgabe mit Wirkung vom 01.01.2018 im Wege der interkommunalen Zusammenarbeit auf die Stadt Würzburg übertragen. Durch die Verlagerung der Standesämter entstehen Synergieeffekte, die zu einer finanziellen und personellen Entlastung führen. Für die Stadt Würzburg ist es nach der Übernahme der Aufgaben des Standesamtes der Gemeinde Reichenberg (bereits seit 01.01.2016) die zweite und dritte Zusammenarbeit dieser Art mit einer Landkreisgemeinde.

In Unterfranken haben damit Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften mittlerweile in 41 Fällen ihre Standesämter auf andere Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften übertragen.

Grundlage der Förderung ist die Richtlinie für Zuwendungen des Freistaates Bayern zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Regierung von Unterfranken hat die Kooperation als vorbildhaft und förderungswürdig anerkannt. Die Förderung der Stadt Würzburg beträgt 85% der zuwendungsfähigen Gesamtkosten.

Die staatliche Förderung erfolgt im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109