Presseinfo 348/17 — 20. Dezember 2017


Regierung von Unterfranken erteilt „Grünes Licht“ für die Erweiterung des Hauses J (Forensik) von derzeit 44 auf 92 Betten am Bezirkskrankenhaus Werneck


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Bezirk Unterfranken für die „Erweiterung des Hauses J (Forensik) am Bezirkskrankenhaus Werneck“ die fachliche Genehmigung erteilt. Geplant ist, die Anzahl der Betten von derzeit 44 auf 92 Betten zu erhöhen.

Die Erweiterung von Haus J (Forensik) am Bezirkskrankenhaus Werneck ist in Form eines dreigeschossigen Erweiterungsbaus im Westen des Bestandsgebäudes geplant. Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus werden die komplementären Therapien zusammengelegt und eine neue Sport- und Bewegungstherapie geschaffen. Zwischen dem Erweiterungsbau und dem Bestandsgebäude entsteht ein großer Innenhof für Sport- und Beschäftigungstherapie. Ferner erfolgt ein erdgeschossiger Anbau vor dem nördlichen Teil des Bestandsgebäudes für den Verwaltungstrakt. Als Verbindung zwischen dem Bestandsgebäude und der Erweiterung ist ein erdgeschossiges Bauteil für die Wache und das Sicherheitszentrum vorgesehen.

Zugunsten des Bezirks wurden staatliche Fördermittel in Höhe von ca. 25,9 Millionen Euro (teilweise schon als Verpflichtungsermächtigung für die Jahre bis 2021) bewilligt. Die notwendigen Investitionskosten der Maßnahme werden vom Freistaat Bayern aus Haushaltsmitteln des Zentrums Bayern Familie und Soziales – Amt für Maßregelvollzug nach Maßgabe des Prüfungsergebnisses durch Einzelzuweisung erstattet. Rechtsgrundlage für die Förderung ist Artikel 52 Abs. 2 Satz 2 des Bayerischen Gesetzes über den Vollzug der Maßregeln der Besserung und Sicherung sowie der einstweiligen Unterbringung (BayMRVG).


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109