Presseinfo 024/18 — 29. Januar 2018


Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“:

Regierung von Unterfranken bewilligt dem Markt Euerdorf einen Zuschuss in Höhe von 120.000 Euro als 1. Rate für die Neugestaltung der Saalewiesen zwischen neuer und alter Saalebrücke


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Euerdorf (Landkreis Bad Kissingen) aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ einen Zuschuss in Höhe von 120.000 Euro als 1. Rate für die Neugestaltung des Saaleufers bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 200.000 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 60 %. Die Zuwendungen werden je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten des Projektes sind zuwendungsfähig und betragen 267.000 Euro. Der Marktgemeinde konnten somit für die Maßnahme Zuwendungen in Höhe von insgesamt 160.400 Euro in Aussicht gestellt werden.

Ein mit Bürgern und Akteuren aus der Kommune im Jahr 2015 und 2016 erarbeitetes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept, auch ISEK genannt, bildet die Basis und ist zugleich Handlungsanleitung bzw. „Regiehandbuch“ für die Sanierung des Altortes. Bereits hier wird als wichtiges Sanierungsziel die Neugestaltung des Saaleufers zwischen historischer und neuer Saalebrücke benannt. Die Fläche, die in unmittelbarer Nähe zum Altort liegt, wird als parkartige Anlage gestaltet und ökologisch aufgewertet. Geplant sind 23 neue Bäume, eine neue Kanuanlegestelle, ein Sandstrand, ein Kneippbecken und Sitzstufen, die erlauben, dem Wasser ganz nahe zu kommen. Künftig finden unter einem schattigen Dach Einheimische, Alt und Jung, Kanufahrer, Wanderer und  Radtouristen einen Platz, der zum Aufenthalt einlädt. Es gibt Grillmöglichkeiten mit Sitzbänken und Tischen. Ein soziales Miteinander wird so gefördert. Oder man genießt nach Feierabend in Liegestühlen und Hängematten den Blick auf die Saale.

Mit dem Bau der Maßnahme soll zeitnah begonnen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109