Presseinfo 028/18 — 30. Januar 2018


Bilanz 2017:
Rund 164 Millionen Euro für staatliche
Hochbaumaßnahmen in Unterfranken

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2017 im Bereich Planung und Bau staatliche Hochbaumaßnahmen mit Gesamtkosten von rund 164,4 Millionen Euro (= verausgabte, investierte Mittel im Jahr 2017) betreut, die von den Staatlichen Bauämtern in Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt abgewickelt wurden. Hiervon entfielen auf die Baumaßnahmen des Freistaates rund 127 Millionen Euro, auf die Baumaßnahmen des Bundes rund 37,4 Millionen Euro. Damit liegen die Investitionen in staatliche Hochbaumaßnahmen im Regierungsbezirk weiterhin auf hohem Niveau. Da derzeit viele Bauprojekte, vor allem im gesamten Hochschulbereich und im Universitätsklinikum in der Planungsphase oder kurz vor dem Baubeginn stehen, werden auch künftig öffentliche Baumaßnahmen eine wesentliche Stütze der Bauwirtschaft bleiben.

Ein beachtlicher Teil des staatlichen Investitionsvolumens in Unterfranken wurde in den letzten Jahren für Baumaßnahmen der Polizei verwendet. Als Ergebnis konnten im vergangenen Jahr die Sanierungs- und Erweiterungsbaumaßnahme Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, die Modulbauten der III. Bayerischen Bereitschaftspolizeiabteilung in Würzburg sowie die Polizeiinspektion Ochsenfurt eingeweiht werden. Eine weitere bedeutende Baumaßnahme stellt die Verkehrspolizeiinspektion Hösbach dar, welche im Januar 2018 bezogen werden konnte.

Im Bereich des Hochschulbaus wurde für die Julius-Maximilians-Universität Würzburg auf dem Gelände am Hubland der Neubau für die Anorganische Chemie fertiggestellt und der Umbau der Kindertagesstätte sowie der Neubau der Graduate School of Life Science eingeweiht. Bereits im Januar 2017 fand die Einweihung für den Neubau Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz am Universitätsklinikum statt.

Neben diesen Baumaßnahmen für Polizei und Universität sind im vergangenen Jahr auch für andere staatliche Liegenschaften im Regierungsbezirk Baumaßnahmen mit unterschiedlichen Nutzungsanforderungen fertiggestellt oder eingeweiht worden, wie das neue Behördenzentrum im ehemaligen Luitpold-Bad in Bad Kissingen, das offene Zentrum für digitale Wissensbildung (BayLab) in Bad Neustadt an der Saale, das neue Sensorikzentrum der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim, eine neues Unterkunftsgebäude für das Technische Hilfswerk (THW) Miltenberg sowie Fassadensanierungen am Dienstgebäude der Autobahndirektion und an der Regierung von Unterfranken (zweiter Bauabschnitt).

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten auch im vergangenen Jahr die Weiterführung von Sanierungsmaßnahmen an staatlicher historischer Bausubstanz, wie der Würzburger Residenz, der Festung Marienberg, des Schlosses Johannisburg in Aschaffenburg sowie der Henneburg in Stadtprozelten.

Besonders zu erwähnen ist die Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen an staatlichen Gebäuden durch die Europäische Union. Mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden in diesem Jahr die energetische Dach- und Fassadensanierung am Dienstgebäude des Staatlichen Bauamtes Würzburg fertiggestellt und am Hochhaus des Landesamtes für Finanzen, Dienststelle Würzburg begonnen.

Nachprüfstelle für die Vergabe von Bauleistungen, Liefer- und Dienstleistungen, Konzessionen und Freiberufliche Leistungen:

Die VOB- Stelle der Regierung von Unterfranken verzeichnete für das vergangene Jahr 1000 Anfragen, wobei etwa 95 % der Anfragen auf kommunale Baumaßnahmen oder sonstige Bauprojekte mit staatlicher Förderung entfielen (zum Vergleich 2016: 860 Anfragen). Betreffend der Vergabe von Liefer-und Dienstleistungen sowie Freiberufliche Leistungen wurden 200 Anfragen beantwortet, welche auch im vergangenen Jahr hauptsächlich die Anwendung der Vergabeverordnung betrafen.

Zu den bewilligten Fördermitteln des Jahres 2017 bei kommunalen  Hochbaumaßnahmen (zum Beispiel Schulen, Kindertageseinrichtungen) mit Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs ergeht noch gesonderte Pressemitteilung.

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Diagramm "Bauausgaben im Staatlichen Hochbau" PDF 32 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109