Presseinfo 042/18 — 20. Februar 2018


Neubau der Ortsumfahrung Rimpar-West im Landkreis Würzburg

Regierung von Unterfranken leitet Planfeststellungsverfahren ein

Würzburg (ruf) – Der Landkreis Würzburg hat bei der Regierung von Unterfranken die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der Kreisstraße WÜ 3 als Ortsumfahrung Rimpar-West beantragt.

Die Planung des Landkreises Würzburg umfasst die Verlegung der Kreisstraße WÜ 3 aus der Ortsdurchfahrt von Rimpar. Die Ortsdurchfahrt ist sehr stark vom Durchgangsverkehr belastet. Die Lärm- und Abgasbelastung im Ortskern ist sehr hoch. Die Leistungsfähigkeit des Hauptknotenpunktes am Marktplatz (St 2294/WÜ 3) und des Querschnittes in der Niederhofer Straße ist überschritten. Der Bau der Ortsumfahrung soll daher nicht nur die Situation hinsichtlich der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, sondern insbesondere auch an der immissionsbelasteten Ortsdurchfahrt verbessern.

Der Neubau der Westumfahrung entlastet die sehr beengte und unübersichtliche Ortsdurchfahrt durch Rimpar. Die Baumaßnahme führt somit zu einer Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch Rimpar und verbessert so die Verkehrsverhältnisse im Ort.

Die geplante Ortsumgehung verläuft westlich der Marktgemeinde Rimpar als Verbindung zwischen der Kreisstraße Wü 3 / Günterslebener Straße und Staatsstraße St 2294 / Niederhofer Straße. Die Trasse ist 1,9 km lang und verläuft größtenteils in gestreckter Linienführung entlang der westlichen Ortsrandlage von Rimpar. Die Wü 3 / Günterslebener Straße wird durch die Einmündung mit Linksabbieger höhengleich an die neue Westumfahrung angeschlossen. An den Kreuzungen der neuen Westumfahrung mit der Burgstraße und der Alten Würzburger Straße sowie der St 2294 / Niederhofer Straße werden Kreisverkehrsplätze eingerichtet.

Das beschriebene Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen liegt auf dem Gebiet des Marktes Rimpar (Gemarkung Rimpar) und der Gemeinde Güntersleben (Gemarkung Güntersleben). Die Planunterlagen werden daher in dem Markt Rimpar sowie in der Gemeinde Güntersleben zur Auslegung kommen. Die Auslegung wird Ende Februar 2018 beginnen. Näheres zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, werden durch ortsübliche Bekanntmachung in den betroffenen Kommunen rechtzeitig mitgeteilt. Nicht ortsansässige Betroffene erhalten von der zuständigen Gebietskörperschaft eine schriftliche Mitteilung über die öffentliche Auslegung der Planunterlagen.

Im durchzuführenden Planfeststellungsverfahren werden alle relevanten privaten und öffentlichen Belange im Rahmen des Anhörungsverfahrens durch die Regierung von Unterfranken ermittelt und geprüft. Hierzu dient zum einen die oben erwähnte Auslegung der Planunterlagen, zum anderen holt die Regierung von Unterfranken die Stellungnahmen der einschlägigen Fachbehörden sowie sonstiger Träger öffentlicher Belange ein und beteiligt die betroffenen Kommunen. Die Benachrichtigung der nach Naturschutzrecht anerkannten Vereine sowie der sonstigen in Umweltangelegenheiten anerkannten Vereinigungen erfolgt durch die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form der Auslegung. Privatbetroffene, anerkannte Vereinigungen und sonstige Träger subjektiver Rechte können ihre Einwendungen innerhalb der in den jeweiligen Bekanntmachungen genannten Frist erheben.

Hinweis:
Die Planunterlagen und die Bekanntmachungen können auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken unter der Rubrik „Planung und Bau“ > Aktuelle staßenrechtliche Planfeststellungsverfahren werden. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.

Anlage

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
Übersichtslageplan Planfeststellungsverfahren Ortsumgehung Rimpar PDF 8.990 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109