Presseinfo 052/18 — 06. März 2018


Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“

Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Kürnach einen Zuschuss in Höhe von 363.000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes „Güßgraben“

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Kürnach (Landkreis Würzburg) aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ einen Zuschuss in Höhe von 363.000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes „Güßgraben“ bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 606.100 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 60 %. Die Zuwendungen werden je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten des Projektes betragen 649.500 Euro.

Im Rahmen der Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes  (ISEK) hat die Gemeinde Kürnach gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Rahmenkonzept erstellt, in dem unter anderem eine grünordnerische Vernetzung der Ortsmitte mit den südlichen Wohngebieten sowie die bessere Zugänglichkeit zum gleichnamigen Gewässer "Kürnach" vorgesehen ist. Auf der Grundlage dieser Konzeption konnte die Gemeinde Kürnach in das 2017 neu geschaffene Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm "Zukunft Stadtgrün" aufgenommen werden.

Mit der Neugestaltung des Spielplatzes und Begegnungszentrums "Güßgraben" soll nun an zentraler Stelle ein wichtiges Projekt umgesetzt werden. Es entsteht ein Bereich mit Grün- und Spielflächen mit Zugang zur Kürnach, der nicht nur der Naherholung und dem Erlebniswert für Jung und Alt dienen soll, sondern auch über den Lebensraum Wasser informiert -  in Theorie und Praxis. Zudem werden mit dem Bau einer neuen Brücke eine attraktive Vernetzung  des Nord- und Süddorfes und die Anbindung an die regional bedeutenden Wander- und Radwege sowie an die Infrastruktur der Gemeinde mit Gastronomie, Dienstleistung und Handel in der neu gestalteten Dorfmitte geschaffen.

Mit dem Bau der Maßnahme soll zeitnah begonnen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109