Presseinfo 055/18 — 07. März 2018


Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Theres 31.200 Euro für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Horhausen

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Theres (Landkreis Haßberge) 31.200 Euro für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF (anteilig 26.500 Euro) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 (anteilig 4.700 Euro) für die Freiwillige Feuerwehr Horhausen bewilligt. Durch die Beschaffung des Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF wird ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/8, Baujahr 1979, ersetzt. Bei der Beschaffung der Tragkraftspritze PFPN 10-1000 handelt es sich um eine Erstbeschaffung.

Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF dienen als kleinste Löschfahrzeuge überwiegend zur Brandbekämpfung. Sie können eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmännern aufnehmen und sind mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Löschgruppe von neun Feuerwehrleuten einschließlich der Tragkraftspritze ausgestattet. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wird ein handelsüblicher Kastenwagen oder ein handelsübliches Fahrgestell mit Doppelkabine mit einer zulässigen Gesamtmasse von max. 4.750 kg und Straßenantrieb verwendet.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einer Masse von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109