Presseinfo 125/18 — 08. Mai 2018


Gute Nachricht für die Gemeinde Untermerzbach: Regierung von Unterfranken erteilt der Gemeinde Untermerzbach „Grünes Licht“ für die Beschaffung von drei Tragkraftspritzen für die Freiwilligen Feuerwehren Gereuth, Hemmendorf und Wüstenwelsberg


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Untermerzbach (Landkreis Haßberge) für den Kauf von drei Tragkraftspritzen PFPN 10-1000 für die Freiwilligen Feuerwehren Gereuth, Hemmendorf und Wüstenwelsberg die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme werden drei alte Tragkraftspritzen TS 8/8 ersetzt, die aus den Baujahren 1964 (FFW Gereuth) und 1967 (FFW Hemmendorf und FFW Wüstenwelsberg) stammen.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einer Masse von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb der Tragkraftspritzen schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration und beträgt derzeit für eine Tragkraftspritze PFPN 10-1000 4.700 Euro; die Gesamtzuwendung beläuft sich damit auf insgesamt 14.100 Euro.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109