Presseinfo 157/18 — 13. Juni 2018


Gute Nachricht für die Gemeinde Karlstein a. Main: Regierung von Unterfranken erteilt der Gemeinde Karlstein a. Main „Grünes Licht“ für die Beschaffung eines Hilfeleistungssatzes (HLS) für das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein a. Main


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Karlstein a. Main (Landkreis Aschaffenburg) für den Kauf eines Hilfeleistungssatzes (HLS) für das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein a. Main die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird ein älterer Hilfeleistungssatz, Baujahr 1996/1997/2004, ersetzt.

Der Hilfeleistungssatz HLS wird dazu verwendet um eingeklemmte Personen aus einer Gefahrenlage (z.B. nach einem Verkehrsunfall) zu befreien. Er besteht aus Schneidgerät, Spreizer, Rettungszylindersatz und einen Motorpumpenaggregat. Betrieben wird der Hilfeleistungssatz hydraulisch. Mit der Rettungsschere werden im Einsatzfall Fahrzeugteile, zum Beispiel das Fahrzeugdach, abgeschnitten. Mit dem Spreizer und den Rettungszylindern werden Zugangsöffnungen geschaffen. Moderne, leistungsfähige Hilfeleistungssätze tragen zudem der aktuellen Bauweise von Fahrzeugen Rechnung, die immer robuster werden.

Grundlage der vorgenannten Förderung ist ein aktuelles Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern zur Ersatzbeschaffung von Rettungsgeräten der Feuerwehren. Die Fördermittel stammen aus der Feuerschutzsteuer und wurden im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration bereitgestellt. Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb des Hilfeleistungssatzes schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung beträgt derzeit maximal 6.000 Euro.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109