Presseinfo 242/18 — 04. September 2018


Kostenloses Energiecoaching für 8 Gemeinden in Unterfranken:
Regierung von Unterfranken gibt Kommunen für Förderprojekt bekannt

Würzburg(ruf) – Im Rahmen des Förderprojekts „Energiecoaching_Plus in Unterfranken“ erhielten im vergangenen und diesem Jahr zehn Gemeinden eine intensivierte Beratung zur Umsetzung der Energiewende vor Ort. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer freut sich, dass nun bis Ende 2019 acht weitere Gemeinden eine Förderung erhalten und so einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Energiewende in Unterfranken leisten können.

Folgende Gemeinden werden diesmal gefördert:

Gemeinde Glattbach (Landkreis Aschaffenburg)
Gemeinde Nüdlingen (Landkreis Bad Kissingen)
Stadt Ebern (Landkreis Haßberge)
Stadt Bad Neustadt (Landkreis Rhön-Grabfeld)
Gemeinde Nordheim v.d. Rhön (Landkreis Rhön-Grabfeld)
Gemeinde Grettstadt (Landkreis Schweinfurt)
Gemeinde Theilheim (Landkreis Würzburg)
Markt Höchberg (Landkreis Würzburg).

Damit konnten alle Anträge berücksichtigt werden.

Mit der Durchführung des Energiecoachings beauftragte die Regierung von Unterfranken - nach einer öffentlichen Ausschreibung - die Energieagentur Unterfranken e.V.. Damit steht den Gemeinden ein qualifizierter Auftragnehmer zur Seite, dessen Kosten zu 100% vom Freistaat Bayern getragen werden. Hierfür erhielt die Regierung von Unterfranken vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie Haushaltsmittel in Höhe von 80.000 Euro.
Mit dem Förderprojekt „Energiecoaching_Plus in Unterfranken“ soll eine intensivierte Beratung die Gemeinden motivieren, weitere Schritte bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort zu gehen. Das Förderprojekt richtet sich daher in erster Linie an solche Gemeinden, die schon Erfahrungen in der Umsetzung der Energiewende auf der Gemeindeebene gesammelt haben und über die bisherigen Maßnahmen hinaus tätig werden wollen.

Zu Beginn des Coachings wählt die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Energiecoach die für sie sinnvollen Beratungsleistungen aus. Diese haben pro Gemeinde einen Umfang von etwa zehn Beratungstagen (einschließlich Vor- und Nachbereitung von Besprechungen sowie Recherchearbeiten). Ein Teil der Leistungen des Energiefachmanns („Energiecoach“) wird in der jeweiligen Gemeinde, also vor Ort, erbracht, um die Teilnahme von Bürgern, Mandatsträgern, Verwaltungskräften und sonstigen Ansprechpartnern zu erleichtern. Die Kommunen erhalten jeweils eine schriftliche Dokumentation über das Coaching und dessen Ergebnisse.

Bereits im Jahr 2013 sowie in den Jahren 2015 und 2016 konnte die Regierung von Unterfranken im Rahmen der Förderprojekte „Energiecoach für Gemeinden“ und „EnergieCoaching_Basis in Unterfranken“ für insgesamt 63 Gemeinden eine Initialberatung im Umfang von fünf Beratungstagen über Möglichkeiten der aktiven Beteiligung an der Umsetzung der Energiewende mit regionaler Orientierung durchführen lassen. Unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort wurden so Handlungsmöglichkeiten zur Energieeinsparung, zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz Erneuerbarer Energieformen aufgezeigt.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109