Presseinfo 284/18 — 12. Oktober 2018


Gute Nachricht für die Stadt Fladungen:
Regierung von Unterfranken erteilt der Stadt Fladungen „Grünes Licht“ für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges TSF und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Leubach

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Fladungen (Landkreis Rhön-Grabfeld) für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeuges TSF und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Leubach die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme werden ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF mit Baujahr 1975 und eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit Baujahr 1985 ersetzt.

Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF dienen als kleinste Löschfahrzeuge überwiegend zur Brandbekämpfung. Sie können eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmännern aufnehmen und sind mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Löschgruppe von neun Feuerwehrleuten einschließlich der Tragkraftspritze ausgestattet. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wird ein handelsüblicher Kastenwagen oder ein handelsübliches Fahrgestell mit Doppelkabine mit einer zulässigen Gesamtmasse von max. 4.750 kg und Straßenantrieb verwendet.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einer Masse von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb der Einsatzgeräte schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration. Sie beträgt derzeit Rahmen von Sammelbestellungen für ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF 26.500 Euro und für eine Tragkraftspritze PFPN 10-1000 5.150 Euro.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109