Presseinfo 027/19 — 11. Februar 2019


Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Eibelstadt zur Sanierung des Anwesens Heumarkt 14 Städtebauförderungsmittel von 315.000 Euro als 1. Rate


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Eibelstadt aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gemeinsam mit Sondermitteln aus der bayerischen Initiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ einen Zuschuss von 315.000 Euro bewilligt. Die Mittel sind als 1. Rate für die Sanierung des leerstehenden Anwesens Heumarkt 14 vorgesehen. Insgesamt kann die Gemeinde für diese Maßnahme mit einem Zuschuss von 350.000 Euro aus Städtebauförderungsmitteln rechnen. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 390.000 Euro entspricht dies einem Höchstfördersatz von 90 Prozent. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 484.000 Euro.

Durch die Gebäudesanierung wird ein langfristiger Leerstand beseitigt und zugleich dringend benötigter Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge geschaffen. Die Zuwendung wird zu 33 % vom Bund und zu 67 % aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, bereitgestellt.

Das leerstehende Anwesen Heumarkt 14 liegt in einem förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet und ist im Besitz der Stadt Eibelstadt. Der Entwurf sieht eine bestandsorientierte Sanierung vor, bei der die eigentliche Struktur des Anwesens beibehalten bleibt und mit geringen Eingriffen zu einer optimalen Raumaufteilung führt. Dies war nur zu erreichen, indem das Haus zukünftig als eine Wohneinheit genutzt wird. Es ist gutes Beispiel des innerstädtischen Wohnens in einer typologisch und städtebaulich nicht ganz einfachen Situation.

Unter dem Motto „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ unterstützt der Freistaat Bayern Kommunen über die Städtebauförderung bei der Sanierung von leerstehenden Gebäuden im Ortskern, wenn diese anschließend für mindestens sieben Jahre anerkannten Flüchtlingen als Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Mit einem Fördersatz von 90 Prozent der förderfähigen Kosten ist der finanzielle Beitrag des Staates dazu außerordentlich hoch.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109